Ex-Profifußballer stirbt mit nur 30 Jahren auf tragische Weise!

Montfermeil - Was für eine Tragödie! Der frühere französische Fußballprofi Christopher Maboulou ist im Alter von nur 30 Jahren gestorben.

Christopher Maboulou (30) spielte unter anderem für den SC Bastia 29 Mal in der Ligue 1 (drei Tore, eine Vorlage).
Christopher Maboulou (30) spielte unter anderem für den SC Bastia 29 Mal in der Ligue 1 (drei Tore, eine Vorlage).  © imago images / PanoramiC

Laut Ouest France und L'Equipe brach der Mittelstürmer bei einem Freundschaftsspiel mit Freunden im Pariser Vorort Montfermeil plötzlich zusammen.

Obwohl er laut der englischen Boulevardzeitung The Sun umgehend in ein Krankenhaus gebracht wurde, konnte er nicht mehr gerettet werden und starb an einem Herzstillstand.

Laut Le Parisien hatte er bereits zuvor Probleme in dieser Hinsicht. Im März 2011 erlitt er im Training seines damaligen Vereins LB Châteauroux einen Herzinfarkt.

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Deshalb legte er anschließend eine mehr als zweijährige Fußballpause ein, um sich zu erholen. Der französische Verband hatte zudem Zweifel, ihn erneut als Profifußballer zuzulassen, weil ein gewisses Risiko vorhanden war. Doch Maboulou kämpfte sich mithilfe von Ahmed Hadef, Präsident des FC Montfermeil, zurück.

Der brachte ihn mit Ärzten und einem Anwalt in Kontakt und so bestand Maboulou die sportärztlichen Untersuchungen und durfte seiner großen Leidenschaft endlich wieder nachgehen.

Er sollte noch einmal ein Karrierehoch haben. Denn zuvor hatte er für Châteauroux "nur" in der Ligue 2, der zweiten französischen Liga gespielt und den Durchbruch noch nicht geschafft. Der gelang ihm beim selben Klub aber in der Saison 2013/14, als er in 32 Einsätzen neun Tore erzielte und drei Vorlagen gab, obwohl er häufig im offensiven Mittelfeld zum Einsatz kam und nicht im Sturmzentrum.

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Durch seine guten Leistungen spielte er sich in den Fokus von Erstligist SC Bastia, zu dem Maboulou im Sommer 2014 ablösefrei wechselte und direkt im ersten Match das Spiel seines Lebens machte.

Gegen den Spitzenverein Olympique Marseille um Stars wie Dimitri Payet (33), Steve Mandanda (35), Florian Thauvin (27), Benjamin Mendy (26) und André-Pierre Gignac (35) glänzte er beim 3:3 mit zwei Toren und einer Vorlage, sicherte seinem neuen Team damit einen überraschenden Punktgewinn.

Anschließend traf er in 33 weiteren Einsätzen aber nur noch einmal, dazu bremste ihn eine Verletzung aus, weshalb Maboulou im Sommer 2016 nach Griechenland wechselte. Dort war er für den PAS Giannina aktiv (27 Partien, vier Treffer, drei Assists).

Nach einem Jahr war er erneut vereinslos, schloss sich im Sommer 2018 aber dem französischen Zweitligisten AS Nancy an, wo er allerdings nicht glücklich wurde. Nach einem halben Jahr ohne Klub zog es ihn Ende Januar 2020 dann zum unterklassigen Verein Thonon Évian Grand Genève FC.

Aufgrund der Corona-Pandemie wurde die Amateursaison in Frankreich allerdings bald abgebrochen, sodass Maboulou nur wenige Begegnungen bestreiten konnte.

Titelfoto: imago images / PanoramiC

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