Maradona-Ermittler werfen Diegos Leibarzt angeblich fahrlässige Tötung vor!

Buenos Aires - Die nächste Meldung nach dem Tod von Diego Armando Maradona (60)!

Fußball-Legende Diego Armando Maradona (60) war am 25. November an einem Herzinfarkt gestorben.
Fußball-Legende Diego Armando Maradona (60) war am 25. November an einem Herzinfarkt gestorben.  © Alessandro Di Meo/ANSA/epa/dpa

Ermittler in Argentinien haben den Leibarzt der gestorbenen Fußball-Legende, Leopoldo Luque, nach Medienberichten formell der fahrlässigen Tötung beschuldigt.

Dessen Praxis in der Hauptstadt Buenos Aires und das Wohnhaus in einem Vorort wurden am Sonntagmorgen (Ortszeit) durchsucht, wie argentinische Medien übereinstimmend unter Berufung auf Quellen in der Justiz berichteten

Es werde geprüft, ob es bei der Behandlung von Maradona in dessen Haus in einer bewachten Wohngegend nördlich von Buenos Aires in den letzten zwei Wochen seines Lebens Unregelmäßigkeiten gegeben habe.

Dort hatte sich der Weltmeister von 1986 erholen sollen, nachdem der Neurochirurg Luque und andere Ärzte ihn an einem Blutgerinnsel im Gehirn operiert hatten.


Leopoldo Luque war Leibarzt der Fußball-Ikone.
Leopoldo Luque war Leibarzt der Fußball-Ikone.  © Fabian Marelli/LA NACION/AP/dpa

Luque bestätigte die Durchsuchungen am Sonntag vor Journalisten. Er kooperiere mit der Staatsanwaltschaft, die medizinische Unterlagen zu Maradona sowie elektronische Geräte beschlagnahmt habe. Unter Tränen sagte er, er habe sich nichts vorzuwerfen. "Ich bin stolz auf alles, was ich für Diego gemacht habe."

Dieser sei wie ein Vater für ihn gewesen.

Titelfoto: Alessandro Di Meo/ANSA/epa/dpa

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