Ex-BVB-Profi Park und weitere frühere Deutschland-Profis gewinnen die Champions League!

Al-Wakrah (Katar) - Ein Riesenerfolg für drei frühere Deutschland-Fußballprofis! Joo-Hu Park (33), Dave Bulthuis (30) und Chung-yong Lee (32) haben die asiatische Champions League gewonnen!

Ausgelassener Jubel: Der einstige Dortmund und Mainz-Profi Joo-Hu Park (33, 2.v.r.) gewann mit Ulsan Hyundai die asiatische Champions League.
Ausgelassener Jubel: Der einstige Dortmund und Mainz-Profi Joo-Hu Park (33, 2.v.r.) gewann mit Ulsan Hyundai die asiatische Champions League.  © imago images / MB Media Solutions

Im Finale bezwangen sie mit ihrem Verein, dem südkoreanischen Top-Team Ulsan Hyundai, den iranischen Spitzenklub Persepolis dank eines Doppelpacks des brasilianischen Mittelstürmers Junior Negrao (33) nach Rückstand mit 2:1 - und das vor Zuschauern! 8.517 Fans waren im Al Janoub Stadium in Katar anwesend.

Für Park ist dieser Triumph im Herbst seiner Karriere großartig. Er gewann zwar schon mit dem FC Basel zwei Schweizer Meisterschaften sowie einmal den Pokal und holte auch in Japan den Titel, Ligapokal, Superpokal, wurde dazu mit Borussia Dortmund DFB-Pokal-Sieger, doch die Champions League ist noch einmal eine andere Kategorie!

Der Linksverteidiger, der für den 1. FSV Mainz 05 (von 2013 bis 2015) und eben den BVB (von 2015 bis 2017) insgesamt 51 Mal in der 1. Bundesliga auflief, konnte sich dabei auch auf seine Teamkollegen verlassen - denn er verschuldete mit einer technischen Unsauberkeit gegen Persepolis das Gegentor! Dennoch durfte er sich am Ende wie auch Bulthuis freuen. Der 1,92 Meter große Innenverteidiger spielte bekanntlich zwischen 2014 und 2017 für den 1. FC Nürnberg in der 2. Bundesliga und kam auf 74 Einsätze (drei Tore, eine Vorlage) für den "Club".

Mit Lee stand zudem noch ein früherer Akteur des VfL Bochum auf dem Rasen, der von September 2018 bis März 2020 in der 2. Liga kickte (37 Spiele, ein Treffer, sechs Assists). Sie alle durften mit Ulsan nun den zweiten Königsklassen-Titelgewinn nach 2012 feiern.

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Die "Könige von Asien": Ulsan Hyundai feierte zum zweiten Mal nach 2012 den Champions-League-Gewinn.
Die "Könige von Asien": Ulsan Hyundai feierte zum zweiten Mal nach 2012 den Champions-League-Gewinn.  © Hussein Sayed/AP/dpa

Dabei hatte das südkoreanischen Top-Team harte Englische Wochen mit einem K.o.-Spiel nach dem anderen in den Beinen. Denn aufgrund der Corona-Lage wurde die Königsklasse in Asien ebenfalls unterbrochen.

Aber nur teilweise: Während Persepolis seine Endrunden-Partien im September und Anfang Oktober bestritt und seitdem als Finalist feststand, sah es bei Ulsan ganz anders aus.

Vom 21. November an spielten sie fünf Gruppenpartien aus, die sie allesamt gewannen. Ab dem 6. Dezember ging es dann in drei K.o.-Duelle. Auch hier feierte Ulsan einen Erfolg nach dem anderen, bezwang im Viertelfinale Beijing Sinobo Guoan um Ex-Leverkusen-Star Renato Augusto (32) und den früheren Wolfsburger Xizhe Zhang (29) mit 2:0.

Richtig eng wurde es im Halbfinale gegen Vissel Kobe. Der japanische Klub um den einstigen Hamburger sowie Stuttgarter Gotoku Sakai (29), den Ex-Hannoveraner Hotaru Yamaguchi (30) und den einstigen Barca-Star Thomas Vermaelen (35) verlangte Ulsan alles ab, sodass sich die Südkoreaner erst nach Verlängerung mit 2:1 durchsetzen konnten.

Dabei profitierte man auch davon, dass Kobe der frühere Barca-Weltstar Andres Iniesta (36) verletzt fehlte, auch Sergi Samper (25) und der brasilianische Innenverteidiger Dankler (28) konnten nicht für die Japaner auflaufen, was in diesem engen Match letztlich wohl auch den Ausschlag gab. So durfte Ulsan nach diesen kräftezehrenden Wochen die Trophäe in die Höhe stemmen.

Titelfoto: Hussein Sayed/AP/dpa

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