Ex-Fußballprofi outet sich als schwul!

Singapur - Erst viereinhalb Jahre nach seinem Karriereende traut er sich! Der frühere englische Fußballprofi Thomas Beattie (33) hat öffentlich bekannt gegeben, dass er schwul ist.

Ein Fußballer am Strand. (Symbolbild)
Ein Fußballer am Strand. (Symbolbild)  © 123RF/Thiago Rocha Dos Santos

Zuerst in einer Sendung von "ESPN", anschließend auf seinen Instagram-Account

Dort schrieb der ehemalige Jugendspieler von Hull City: "Es ist an der Zeit, etwas mir sehr Persönliches zu teilen. Es ist einfacher, in der Stille zu sitzen, aber die wahre Herausforderung ist es, für etwas einzutreten und für mich ist die Zeit gekommen, meine Wahrheit zu leben und hoffentlich etwas in irgendeiner Weise zu verändern."

Beattie fügte hinzu: "Ich bin ein Bruder, Sohn, Freund, und ich bin schwul. Ich habe eine Weile gebraucht, um zu akzeptieren, wer ich bin, und ich hoffe, dass es ein bisschen einfacher für die kommende Generation wird."

Er beendete seine Ausführungen mit: "Danke an alle, die mich bei diesem Prozess und der kommenden Reise unterstützt haben und unterstützen."

Laut der englischen Boulevardzeitung "The Sun" ist Beattie erst der vierte Spieler in Großbritannien, der sich geoutet hat.

Zuvor trauten sich neben Thomas Hitzlsperger nur Robbie Rogers und Justin Fashanu, diesen Schritt zu gehen.

Thomas Beatties Outing

Thomas Beattie musste seine Karriere wegen einer schweren Kopfverletzung vorzeitig beenden

Beattie hatte in seiner Karriere nie den ganz großen Durchbruch geschafft. Er spielte in England für Hulls Reserveteam und ging dann zum Studieren in die USA, wo er für Limestone College FC kickte. 

Auch für Kilmarnock FC (Schottland) und Sandefjord Fotball (Norwegen) schnürte er die Stiefel, bevor er sich dazu entschied, nach Nordamerika zurückzukehren.

In Kanada war er nacheinander für Forrest City London, London City und Ottawa Fury aktiv.

Danach zog es ihn nach Singapur, wo er für Hougang United FC und den Warriors FC in der ersten Liga spielte und seine Karriere dort zum 1. Januar 2016 hin unfreiwillig beenden musste. Denn er hatte eine schwere Kopfverletzung erlitten, die eine Gehirnblutung und Gesichtsfrakturen zur Folge hatte. 

Doch das ließ ihn nur stärker zurückkommen. Neben Modeljobs hat er sich in Asien zu einem Top-Unternehmer entwickelt.

Titelfoto: 123RF/Thiago Rocha Dos Santos

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