Klub-Boss verbietet Spielern Corona-Impfung: "Würde mich eher erschießen"

Bukarest (Rumänien) - Insgesamt 14 (!) Spieler stehen dem rumänischen Spitzenverein FCSB Bukarest aktuell nur zur Verfügung - der Rest fehlt zum Teil wegen Corona. Kein Wunder, wenn der eigene Präsident so sehr gegen die Impfung hetzt, dass es selbst wohl dem einen oder anderen Querdenker die Sprache verschlagen würde.

Dem FCSB Bukarest gehen so langsam die Spieler aus, doch Klub-Boss George Becali (63, r.) scheint das nicht zu interessieren.
Dem FCSB Bukarest gehen so langsam die Spieler aus, doch Klub-Boss George Becali (63, r.) scheint das nicht zu interessieren.  © Fotomontage: dpa/Hans Punz, dpa/Stringer

So hat Ex-Politiker und Klub-Boss George Becali (63) seinen Spielern die Corona-Schutzimpfung sogar verboten, wie Sport1 berichtete.

Aktuell steht FCSB Bukarest (bis 2017 als Steaua Bukarest bekannt) noch auf Platz drei der ersten rumänischen Liga. Fragt sich nur, wie lange das von Ausfällen geplagte Team diese Position noch halten können wird, sollten immer wieder Spieler fehlen.

An Becalis Einstellungen zur Impfung wird sich wohl dennoch so bald nichts ändern.

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Ein rumänischer Journalist zitierte den FCSB-Präsidenten kürzlich folgendermaßen: "Wenn ich eine Waffe neben der Impfung auf dem Tisch liegen hätte, würde ich mich eher erschießen."

Doch wer den 63-Jährigen kennt, der wird von diesen extremen Aussagen kaum verwundert sein. Schon vor der Corona-Krise fiel Becali immer wieder negativ auf.

So leugnet er den Holocaust, ist homophob und wurde schon mehrfach zu Haftstrafen verurteilt.

Titelfoto: Fotomontage: dpa/Hans Punz, dpa/Stringer

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