Nationalspieler (30) fliegt trotz Corona-Verbot aus Spanien zum Geburtstag seiner Verlobten (18)

Vigo - Schon wieder steht der spanische Erstligist Celta Vigo unverschuldet in den Schlagzeilen! Diesmal, weil Stürmer Fedor Smolov (30) unerlaubt mit dem Privatjet aus Spanien in sein Heimatland Russland reiste.

Fedor Smolov zeigt seine Tattoos.
Fedor Smolov zeigt seine Tattoos.  © Rolf Vennenbernd/dpa

Er nahm aller Voraussicht nach den bevorstehenden 18. Geburtstag seiner Freundin Maria Yumasheva zum Anlass, um zurückzukehren wie "The Sun" vermutet. Die ist übrigens die Enkelin vom früheren russischen Präsidenten Boris Jelzin. 

Vigo gab in der spanischen Zeitung "AS" zwar an, dass "der Spieler wiederholt um Erlaubnis gebeten hat, aus persönlichen Gründen nach Russland zu reisen."

Jedoch: "Der Verein konnte sie ihm nicht geben, weil LaLiga sie nicht autorisiert hatte." Dennoch verabschiedete sich Smolov vorläufig aus Spanien. 

Der 39-fache russische Nationalstürmer selbst erklärte auf seinem Instagram-Account, dass er aufgrund "der Situation und der Schließung der Grenzen" zurückkehren musste, um bei seiner Familie zu sein.  

Er bedankte sich bei Celta die "Unterstützung" und stellte klar, dass er "den Verein über seine Schritte "informiert habe". 

Der Angreifer warb um Verständnis und wolle "nach Vigo zurückkehren", wenn sich die Situation verbessert habe. Da er sich den Coronavirus-Regeln aber widersetzt hat, droht ihm eine Geldstrafe.

Fedor Smolovs Erklärung auf Russisch

Fedor Smolov und seine Verlobte Maria Yumasheva

Fedor Smolov war auch mit Victoria Lopyreva, Miss Russland 2003, zusammen

Fedor Smolov "eifert" Mitspieler Pione Sisto nach

Fedor Smolov (r.) ist von Lokomotive Moskau an Celta Vigo ausgeliehen.
Fedor Smolov (r.) ist von Lokomotive Moskau an Celta Vigo ausgeliehen.  © Rolf Vennenbernd/dpa

Smolov stand schon früher in den Klatschspalten, weil er mit Victoria Lopyreva (36), Miss Russland aus dem Jahre 2003, zusammen war. 

Mit seiner jetzigen Aktion "eifert" er allerdings seinem Mitspieler Pione Sisto (25) nach, der vor wenigen Tagen für Aufsehen gesorgt hatte, weil er aus Angst vor der Coronavirus-Pandemie in seine dänische Heimat floh, Celta aber erst unterwegs darüber informierte (TAG24 berichtete).

Auch ihm dürfte deshalb eine Strafe drohen, wenn sich die weltweite Lage normalisiert hat. 

Im Gegensatz zu Sisto, der seit dreieinhalb Jahren für Celta spielt, war Smolov erst Ende Januar  nach Spanien gewechselt, um Vigo mit seinen Toren zum Klassenerhalt zu schießen. 

In der russischen Premier Liga hatte der Angreifer nämlich in 227 Einsätzen 75 Tore erzielt und 25 Treffer direkt vorbereitet. Er spielte dort für den FK Krasnodar, Dinamo Moskau, Anschi Machatschkala, Ural Jekaterinburg und zuletzt gemeinsam mit Benedikt Höwedes bei Lokomotive Moskau. 

2010 hatte er sich für einige Monate bei Feyenoord Rotterdam versucht, war dort aber nicht zurechtgekommen. Auch bei Celta war seine Quote zu Beginn mit einem Tor in sechs Spielen eher mäßig.

Titelfoto: Rolf Vennenbernd/dpa

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