Vardy zerlegt Pep historisch: Leicester schießt ManCity aus eigenem Stadion!

Manchester - Das war deutlich, das war verdient. Manchester City kommt zu Hause gegen Leicester City aber mal so richtig unter die Räder und muss mit ansehen, wie Jamie Vardy (33) und die "Foxes" Teil eines historischen Nachmittages werden.

Für Pep Guardiola (49) war es ein gebrauchter Sonntag.
Für Pep Guardiola (49) war es ein gebrauchter Sonntag.  © Catherine Ivill/PA Wire/dpa

Wie für den FC Bayern München gegen die TSG Hoffenheim (1:4, TAG24 berichtete) war auch für den ehemaligen Münchner und jetzigen City-Coach Pep Guardiola (49) der Sonntag ein gebrauchter.

2:5 (1:1) hieß es am Ende. Eine Niederlage, die gleichermaßen historisch wie alarmierend ist.

"Niemand kümmert sich um die Spieler. Sie sind keine Maschinen", ätzte Trainer Pep Guardiola nach der Partie in die Mikrofone. "Die Spieler hatten eine zweiwöchige Vorbereitung und müssen jetzt elf Monate lang alle drei Tage spielen." 

Und damit hat der stolze Katalane nicht ganz unrecht. In dem durch Corona sowieso schon verschobenen Zeitplan werden bei genauer Betrachtung schon beim Hinsehen ein wenig die Oberschenkel hart. Das Pensum, das die Profis abspulen müssen, ist beinahe unmenschlich hoch.

Und ähnlich wie der FC Bayern mit der TSG hatten nun die "Skyblues" mit den Foxes ein Gegenüber, der auf der einen Seite wusste, wie man müde und angeknockte Gegner massivst stresst und andererseits sein eigenes Spiel beinahe in Perfektion durchboxt.

Jamie Vardy auf Lionel Messis Spuren

Jamie Vardy ging im Spiel gegen Manchester City voran und erzielte drei Treffer.
Jamie Vardy ging im Spiel gegen Manchester City voran und erzielte drei Treffer.  © Laurence Griffiths/PA Wire/dpa

Jamie Vardy war dabei der Mann des Spiels! 

Mit einem Hattrick zwischen der 38. und 58. Spielminute drehte der Kapitän von Leicester nicht nur die frühe Führung der Cityzens durch Mahrez (4.) beinahe im Alleingang. Ihm gelang somit als bislang erst zweiter Spieler nach Lionel Messi überhaupt, in einem Spiel drei Tore gegen ein Team von Pep Guardiola zu erzielen.

Zudem schaffte Leicester das, was zuvor auch noch keiner anderen Mannschaft gegen ein Team des 49-Jährigen gelang: Noch nie musste ein Keeper von Guardiola in einem Heimspiel fünf Mal hinter sich greifen. 

Leicester historisch!

In den vergangenen 17 Jahren kassierten die Skyblues zudem nicht mehr fünf Gegentreffer im eigenen Wohnzimmer.

Das vierte Tor malte der eingewechselte James Maddison förmlich mit einem Treffer der Marke "Tor des Monats" in den linken Giebel von Ederson (77.). Das zwischenzeitliche 2:4 durch Manchester-Neuzugang Ake (84.) konterte Tielemans vier Minuten später zum 2:5-Endstand. Leicester ist somit mit drei Siegen aus den ersten drei Spielen Tabellenführer der Premier League.

Manchester muss sich nun schütteln und Wunden lecken. Viel Zeit bleibt nicht. Bereits am Mittwoch wartet der FC Burnley auf die Cityzens im League Cup, ehe es am Samstag in der Liga zum Aufsteiger aus Leeds geht.

City mit hochkarätigen Ausfällen

Dass die Spieler bereits jetzt auf dem Zahnfleisch zu gehen scheinen, macht die Aufgabe für Trainer Guardiola nicht leichter.

Schon gegen die Foxes musste der Katalane auf Spieler wie Bernardo Silva, Sergio Agüero, Gabriel Jesus oder den an Corona erkrankten Ilkay Gündogan (TAG24 berichtete) verzichten.

Titelfoto: Catherine Ivill/PA Wire/dpa , Laurence Griffiths/PA Wire/dpa

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