Messi seit heute vereinslos: Barca-Legende offiziell ohne Klub! Wo geht's nun weiter?

Barcelona - 1. Juli und nicht 1. April! Der sechsmalige Weltfußballer Lionel Messi (34) ist seit Donnerstag offiziell vereinslos. Der auslaufende Kontrakt des Argentiniers konnte bislang nicht verlängert werden. Was bedeutet das nun?

Kein Spaß: Lionel Messi (34) ist offiziell arbeitssuchend.
Kein Spaß: Lionel Messi (34) ist offiziell arbeitssuchend.  © Joan Monfort/AP/dpa

Der "Witz" mit den Grundschulkindern, die nur den FC Bayern München als deutschen Meister kennen, wird nun getoppt.

All diejenigen, die hierzulande seit diesem Jahr offiziell Bier kaufen und verzehren dürfen, könnten dieses vor Schreck nämlich wieder fallen lassen: Lionel Messi ist kein Spieler mehr vom FC Barcelona!

Was für die Teenies der aktuellen Zeit wie ein Naturgesetz daherkommt, ist nun aus den Angeln gehoben.

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Kommt es tatsächlich zum Barca-Aus nach 16 (!) Profi-Jahren?

Nach monatelangen Verhandlungen und Nicht-Verhandlungen, Querelen im Verein und Streitereien über die Rolle des 34-Jährigen, ist der Tag aller Tage nun tatsächlich gekommen.

Während Messi bei der Copa América mit einem Doppelpack gegen Bolivien am Dienstag den 4:1-Erfolg für die "Gauchos" ebnete, ist er zu Hause ohne Arbeitsplatz.

Nach 778 Spielen für die Katalanen und schier astronomisch wirkenden 672 Treffer sowie 305 Assists, ist das Kapitel Barcelona fürs Erste scheinbar tatsächlich auserzählt.

Seit 2000 ist Messi im Klub, debütierte am 1. Oktober 2005 in LaLiga beim Spiel gegen Real Saragossa.

Wer könnte Lionel Messi überhaupt holen? Gespräche mit FC-Barcelona-Präsident Joan Laporta laufen

Barca-Präsident Joan Laporta (59) könnte schon bald die Verlängerung des Messi-Vertrags verkünden.
Barca-Präsident Joan Laporta (59) könnte schon bald die Verlängerung des Messi-Vertrags verkünden.  © Jesús Hellín/Europa Press/dpa

Sollte es zwei europäische Topklubs geben, die es überhaupt schaffen könnten, "La Pulga" zu verpflichten, wären es wohl Manchester City und Paris Saint-Germain.

Die Cityzens haben mit Pep Guardiola (50) das größte Argument auf der Trainerbank, während PSG wohl das lukrativste und realistischste Gesamtpaket für den Argentinier bieten zu können.

Der 34-Jährige hält die Zügel seiner Zukunft somit weiter fest in der eigenen Hand. Mit einem noch immer irren Marktwert von 80 Millionen Euro, wäre er aktuell rein theoretisch für jeden Klub der Welt zum Nulltarif zu haben.

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Dass er jedoch seinen Kontrakt verlängert, gilt nach den jüngsten Gesprächen von Messi-Papa Jorge und dem wieder bei den "Blaugranes" als Präsident fungierenden Joan Laporta (59) dennoch als am wahrscheinlichsten.

Außerdem handelt es sich um Lionel Messi und den FC Barcelona. Also in etwa so wie bei Joachim Löw (61) und der DFB. Ach halt, auch da ist seit heute etwas anders als zuvor...

Titelfoto: Joan Monfort/AP/dpa

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