"Messi, vergib meiner Mutter!" Junge (11) macht sich selbst Vorwürfe und bittet Weltstar um Verzeihung!

Ezeiza - Wenn die Gretchenfrage zum Namens-Desaster wird! Es ist die Frage aller Fragen im aktuellen Fußballzeitalter: Lionel Messi (34) oder Cristiano Ronaldo (36)? Für einen elfjährigen Argentinier ist die Antwort klar, was bei ihm zu Hause allerdings für ordentlich Zündstoff sorgt!

Lionel Messi (34, li.) oder Cristiano Ronaldo (36, re.)? Ein Junge (11) hat diese Frage für sich ganz klar beantwortet - und ist deswegen schlecht auf seine Mama zu sprechen. (Bildmontage)
Lionel Messi (34, li.) oder Cristiano Ronaldo (36, re.)? Ein Junge (11) hat diese Frage für sich ganz klar beantwortet - und ist deswegen schlecht auf seine Mama zu sprechen. (Bildmontage)  © Jeremias Gonzales/AP/dpa, Joao Matos/AP/dpa

Doch der Reihe nach.

Das Duell Lionel Messi gegen Cristiano Ronaldo findet seit 2018 nicht mehr in LaLiga statt.

Auf internationalem Parkett, vor allem aber in den Fan-Lagern beider Ausnahme-Kicker, geht der ewige Zweikampf um die Beantwortung der Gretchenfrage jedoch unermüdlich weiter.

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Während CR7 vor allem in Portugal DER Superstar schlechthin ist, überwiegen in Argentinien logischerweise die Messi-Anhänger zahlenmäßig und halten diesen für GOAT, den Greatest Of All Time - was einer werdenden Mutter vor etwas über elf Jahren allerdings recht schnuppe war.

Denn: Sie nannte ihren Jungen Cristiano! Um GOATes Willen...

Es kam, wie es kommen musste. Der Spross begann mit dem Fußballspielen und wurde glühender Messi-Fan. Nur eben mit dem falschen Namen im Pass.

Dem jungen Cristiano, der gern ein Lionel geworden wäre, ist die Sache so unangenehm, dass er sich höchstpersönlich bei seinem Idol entschuldigen wollte.

Junger Fan von Lionel Messi: "Sie wusste nicht, was sie tat. Ich heiße Cristiano"

Klare Botschaft inklusive Entschuldigung. Ein Elfjähriger in Argentinien-Montur wollte sich bei Superstar Lionel Messi für seinen Vornamen entschuldigen.
Klare Botschaft inklusive Entschuldigung. Ein Elfjähriger in Argentinien-Montur wollte sich bei Superstar Lionel Messi für seinen Vornamen entschuldigen.  © ---/Gaston Edul/dpa

Und so tauchte er beim Stützpunkt der argentinischen Nationalmannschaft in Ezeiza auf und wartete brav auf den 34-Jährigen.

Mit dabei: Ganz viel (De)-Mut und ein Transparent.

"Messi, vergib meiner Mutter. Sie wusste nicht, was sie tat. Ich heiße Cristiano", stand darauf.

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Dies blieb natürlich auch den Journalisten vor Ort nicht verborgen und somit gelangte ein Foto vom kleinen Cristiano und seinem Plakat ins Netz, wo es für virale Schmunzler sorgt.

Das Ende der Geschichte dürfte für den jungen Argentinier allerdings eher unbefriedigend sein.

Denn aufgrund der Coronavirus-Bestimmungen werden die Spieler der "Gauchos", wie alle anderen Teams auch, aktuell noch abgeschirmt von Fans - und somit auch vom reumütigen Cristiano.

Vielleicht erreicht Lionel Messi allerdings der ein oder andere Tweet, sodass er seinem ganz speziellen Anhänger virtuell "vergeben" kann.

Titelfoto: Jeremias Gonzales/AP/dpa, ---/Gaston Edul/dpa

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