ManCity-Star wegen zwei weiteren Vergewaltigungs-Vorwürfen angezeigt!

Manchester - Die Vorwürfe gegen Benjamin Mendy (27) häufen sich! Der Starspieler von Manchester City, der bereits wegen vier Vergewaltigungsanschuldigungen angezeigt wurde, sieht sich zwei weiteren Bezichtigungen in dieser Hinsicht ausgesetzt.

Benjamin Mendy (27) hat mittlerweile sechs Vergewaltigungsvorwürfe am Hals.
Benjamin Mendy (27) hat mittlerweile sechs Vergewaltigungsvorwürfe am Hals.  © dpa/Rui Vieira/AP

Das berichtet das englische Boulevardblatt "The Sun". Aktuell sitzt der zehnfache französische Nationalkicker bereits in Untersuchungshaft, nachdem er festgenommen wurde, weil ein 17-jähriges Mädchen sagte, dass sie im August von ihm in seinem Haus in Cheshire sexuell missbraucht wurde.

Zuletzt hatte ein Richter zum bereits dritten Mal einen Kautionsantrag des Weltmeisters von 2018 abgelehnt. Davor zog sein Verein bereits die Konsequenzen und suspendierte Mendy.

Der hat nun sechs Vergewaltigungsanschuldigungen am Hals und obendrauf eine weitere Anklage wegen sexueller Nötigung. Sollten sie sich bewahrheiten, dürfte seine vielversprechende Profikarriere ein jähes und endgültiges Ende finden.

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Schließlich wird Mendy dann wohl einige Jahre im Gefängnis verbringen. Dabei galt er zuvor als einer der besten Linksverteidiger der Welt.

Der dynamische und durchsetzungsstarke Flügelwirbler schaffte beim AC Le Havre 2011 den Sprung in die zweite französische Liga und überzeugte dort mit starken Leistungen (64 Partien, vier Vorlagen), sodass ihn Spitzenklub Olympique Marseille im Sommer 2013 für vier Millionen Euro kaufte.

Benjamin Mendy wurde mit Manchester City dreimal Meister und mit Frankreich Weltmeister 2018

City-Coach Pep Guardiola (50, M.) holte Benjamin Mendy (27, l.) für viel Geld nach Manchester.
City-Coach Pep Guardiola (50, M.) holte Benjamin Mendy (27, l.) für viel Geld nach Manchester.  © DPA/Martin Rickett/PA Wire

Ohne große Anpassungsprobleme entwickelte er sich auch hier zur Stammkraft und zum Leistungsträger, lief drei Jahre für OM auf (101 Einsätze, drei Tore, 14 Assists), ehe sich die AS Monaco seine Dienste für 13 Millionen Euro sicherte.

Hier überragte er mit seinen scharfen sowie präzisen Flanken und hatte großen Anteil daran, dass der Verein aus dem Fürstentum sogar französischer Meister wurde. So nahm ihn einer der besten Klubs der Welt unter Vertrag: Manchester City.

Die Skyblues zahlten im Sommer 2017 stolze 57,5 Millionen Euro Ablöse für den Linksverteidiger, der sich in England allerdings nie entscheidend durchsetzen konnte, was auch mit einem Kreuzbandriss, einer Knieoperation, einer Oberschenkelzerrung, einer Meniskus- und einer Fußverletzung zu tun hatte.

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So kam er in vier Jahren nur auf 75 Spiele (zwei Tore, zwölf Vorlagen), wurde aber dreimal englischer Meister, einmal Pokalsieger, viermal Ligapokalsieger und zweimal Superpokalsieger. Seinen größten Triumph feierte er allerdings im Sommer 2018, als er mit Frankreich Weltmeister wurde, nachdem "Les Bleus" im Finale Kroatien mit 4:2 niederrang. Mendy durfte allerdings nur im dritten Gruppenmatch beim 0:0 gegen Dänemark ran, ansonsten hatte der heutige Bayern-Verteidiger Lucas Hernandez (25) die Nase vorn.

All diese Erfolge werden nun von den schweren Vorwürfen gegen ihn überstrahlt.

Titelfoto: dpa/Rui Vieira/AP

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