Max Meyer und U21-Europameister Mergim Berisha wechseln zu Mesut Özil!

Istanbul - Zwei deutsche Neuzugänge für Fenerbahce Istanbul! Der türkische Traditionsverein hat sich mit dem frisch gebackenen U21-Europameister Mergim Berisha (23) von Red Bull Salzburg und mit dem zuletzt vereinslosen Max Meyer (25) verstärkt.

Der deutsche U21-Europameister Mergim Berisha (23, l.) zählte bei Red Bull Salzburg zu den Leistungsträgern.
Der deutsche U21-Europameister Mergim Berisha (23, l.) zählte bei Red Bull Salzburg zu den Leistungsträgern.  © dpa/Maxim Shipenkov/EPA POOL/AP

Der frühere deutsche Nationalspieler stand kürzlich noch beim 1. FC Köln unter Vertrag, wo er aber nicht überzeugen konnte, weshalb die Zusammenarbeit nicht verlängert wurde.

Beim Klub vom deutschen Weltmeister von 2014, Mesut Özil (32), unterschrieb der technisch versierte Mittelfeldmann nun bis zum 30. Juni 2023. Die beiden kennen sich bereits aus Gelsenkirchen. Als Özil dort bereits Profi war, kickte Meyer noch in der Jugend und dürfte zum spielstarken Zehner aufgeschaut haben.

Bei den Knappen gelang ihm dann auch der Durchbruch, doch nachdem er im August 2018 zu Crystal Palace gewechselt war, geriet seine Karriere ins Stocken. Nun kann er versuchen, sich in der Süper Lig wieder sein Selbstvertrauen und -verständnis zurückzuholen. Schließlich demonstrierte er seine Fähigkeiten bei den Königsblauen oft genug und absolvierte damals sogar vier Länderspiele für Deutschland (ein Tor). Die ganz hohen Erwartungen konnte er seitdem leider nicht mehr erfüllen.

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Neben ihm lotste Fener mit Berisha einen veranlagten Akteur aus Salzburg nach Istanbul, der sogar bis zum 30. Juni 2025 unterschrieb. Der kampfstarke Mittelstürmer war beim deutschen U21-Erfolg in diesem Sommer Stammkraft, warf sich voll rein, ließ während des Turniers allerdings viele Möglichkeiten liegen. Im Verein war das anders.

Fenerbahce Istanbul verstärkt sich mit Max Meyer und Mergim Berisha

Max Meyer und Mergim Berisha treffen bei Fenerbahce viele in Deutschland bekannte Spieler wieder

Mesut Özil (32) ist der Denker und Lenker bei Fenerbahce Istanbul. Momentan fällt er allerdings mit Leistenproblemen aus.
Mesut Özil (32) ist der Denker und Lenker bei Fenerbahce Istanbul. Momentan fällt er allerdings mit Leistenproblemen aus.  © dpa/Kenan Asyali/AP POOL

Für Red Bull kam er in 58 Partien auf 24 Tore und 15 Vorlagen, womit er sich für einige internationale Vereine interessant machte. Der einstige Zweitliga-Angreifer des 1. FC Magdeburg kann sich fortan in Istanbul für (noch) höhere Aufgaben empfehlen.

Er und Meyer treffen neben Özil übrigens noch viele andere in Deutschland bekannte Kicker. Innenverteidiger Marcel Tisserand (28) spielte einst für den VfL Wolfsburg, Rechtsverteidiger Nazim Sangare (27) für den VfL Osnabrück, Positionskonkurrent Murat Saglam (23) in der Jugend der Wölfe, wo auch Sechser Luiz Gustavo (34) kickte, der aber auch für die TSG 1899 Hoffenheim und den FC Bayern München aktiv war.

Dort stand einst auch Jose Ernesto Sosa (36) unter Vertrag. Zudem kommt mit Angreifer Sinan Gümüs (27) ein Angreifer aus der Jugend des VfB Stuttgart. Zu guter Letzt wechselte in diesem Sommer Serdar Dursun (29) zu den gelben Kanarienvögeln. Der überragende Zweitliga-Stürmer ist besonders aus seiner Zeit beim SV Darmstadt 98 und bei der SpVgg Greuther Fürth bekannt.

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So dürften Berisha und Meyer genügend Teamkollegen haben, die ihnen die Eingewöhnung erleichtern. Sie kommen ohnehin in eine funktionierende Mannschaft, denn Fener holte aus den ersten drei Partien neun Punkte, obwohl einige Leistungsträger verletzt fehlten. Neben den beiden deutschen Akteuren lieh Fener auch noch Diego Rossi (23) mitsamt Kaufoption aus. Der uruguayische Nationalspieler zählte in den vergangenen Jahren zu den besten Angreifern der Major League Soccer.

Max Meyer (25) will bei Fenerbahce Istanbul wieder zu alter Form finden, nachdem er beim 1. FC Köln hinter der Erwartungen zurückgeblieben war.
Max Meyer (25) will bei Fenerbahce Istanbul wieder zu alter Form finden, nachdem er beim 1. FC Köln hinter der Erwartungen zurückgeblieben war.  © dpa/Rolf Vennenbernd

Diese Transfers deuten auf ein Ziel hin: Türkischer Meister zu werden. Momentan liegt man aussichtsreich hinter Trabzonspor und vor den Stadtrivalen Besiktas und Galatasaray auf Rang zwei. Außerdem trifft man in der Europa League auf Olympiakos Piräus, Royal Antwerpen und vor allem Eintracht Frankfurt. So wird es eine baldige Rückkehr nach Deutschland geben, denn das Duell in Hessen steigt schon am 16. September (21 Uhr). Die Istanbuler werden auch hier weit kommen wollen.

Titelfoto: dpa/Kenan Asyali/AP POOL/Rolf Vennenbernd

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