Exorbitante Ablöse für Mbappé: Real Madrid unterbreitet PSG irre Offerte!

Paris - Doch keine MNMs? Nachdem Lionel Messi (34) vom FC Barcelona zu Paris Saint-Germain gewechselt ist, dürften sämtliche Abwehrreihen des europäischen Fußballs Albträume bekommen haben. Das MNM-Trio um Messi, Neymar (29) und Kylian Mbappé (22) wäre das wohl gefährlichste der Welt - die Betonung liegt auf "wäre". Verlässt der Franzose PSG noch auf letzter Rille hin zu Real Madrid - und das für eine irre Ablöse?

Ist Kylian Mbappé (22) schon bald ein Königlicher?
Ist Kylian Mbappé (22) schon bald ein Königlicher?  © Francois Mori/AP/dpa

Saftige 160 Millionen Euro sollen die Verantwortlichen der Königlichen denen von Paris geboten haben, um sich die Dienste von Mbappé bereits in diesem Sommer zu sichern!

Das berichtet unter anderem RMC.

Eine solche Summe wäre ohnehin bereits schwindelerregend. In Anbetracht dessen, dass der 22-Jährige sowieso nur noch ein Jahr lang seinen Vertrag besitzt, wirkt es in Zeiten von Corona und der ohne schwierigen finanziellen Lage der Madrilenen noch um ein Vielfaches absurder.

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Doch wenn die großen englischen Klubs wie Manchester City (117,5 Millionen Euro für Jack Grealish, 25) oder der FC Chelsea (115 Millionen für Romelu Lukaku, 28) sowie der Scheich-Klub aus Frankreich losgelöst sämtlicher Corona-Zwänge der Konkurrenz investieren, als wäre nichts gewesen, muss man bei den "Los Blancos" wohl Schritt halten.

Dass Mbappé zukünftig gern im Estadio Santiago Bernabéu auflaufen möchte, ist kein Geheimnis. Auch dass er die PSG-Bosse um die Freigabe gebeten haben soll, um schon in diesem Sommer den Verein in Richtung Real verlassen zu dürfen, sickerte bereits durch.

Doch so konkret war der Madrider Mbappé-Plan bislang noch nicht.

Real Madrid würde erneut einen Rekord aufstellen - teuerster Spieler mit nur einem Jahr Restvertrag

Real-Präsident Florentino Pérez (74) scheint im Werben um den 22-Jährigen Ernst zu machen.
Real-Präsident Florentino Pérez (74) scheint im Werben um den 22-Jährigen Ernst zu machen.  © Andreas Gebert/dpa

Der 22-Jährige würde mit dem Wechsel seine eigene "Bestmarke" von 145 Millionen Euro aus dem Jahr 2018 noch einmal deutlich übertreffen.

Das löhnten die Pariser dazumal an den AS Monaco.

Nur der Brasilianer Neymar kostete ein Jahr zuvor mit 222 Millionen Euro mehr.

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Dennoch wären 160 Millionen Euro für einen Spieler mit nur einem Jahr Restvertragslaufzeit absoluter Spitzenwert.

Warum Real die Nerven zu verlieren scheint, ist klar: Im kommenden Transfersommer wäre der 48-fache französische Nationalkicker ablösefrei zu haben. Man würde sich in einem Topf mit deutlich mehr Interessenten befinden.

Um dieses Haifischbecken zu umgehen, ist dem Team von Ex-Bayern-Coach Carlo Ancelotti (62) scheinbar jedes finanzielle Mittel recht. Ein Vorgehen, welches man 2019 bereits mit Eden Hazard (30) praktizierte. Auch dieser hatte nur noch ein Jahr Vertrag beim FC Chelsea.

Dennoch blätterten die Königlichen um Präsident Florentino Pérez (74) 115 Millionen Euro auf den Tisch und schoben ihn dem FC Chelsea aufs Bankkonto.

Kylian Mbappés Zahlen stehen für Superlative

Doch kein MNM? Neymar (29, l.) und Lionel Messi (34, r.) gehen möglicherweise in der aktuellen Spielzeit ohne Kylian Mbappé auf Torejagd.
Doch kein MNM? Neymar (29, l.) und Lionel Messi (34, r.) gehen möglicherweise in der aktuellen Spielzeit ohne Kylian Mbappé auf Torejagd.  © Gao Jing/Xinhua/dpa

Kylian Mbappé ist zweifelsohne einer der gefragtesten Offensivspieler der Welt.

Mit gerade einmal 22 Jahren blickt der Weltmeister von 2018 auf 151 Ligue-1-Spiele zurück. 108 Tore und 44 Vorlagen lieferte er.

Auch in der UEFA Champions League wird er wohl bereits in der kommenden Saison die Marke von 50 Einsätzen im Wettbewerb erreichen.

27 Tore und 17 Vorlagen stehen hier bei 45 Spielen zu Buche. Bald auch die ersten Scorerpunkte im weißen Trikot von Real Madrid? PSG soll die Offerte bereits abgelehnt haben - doch das letzte Wort scheint noch nicht gesprochen zu sein.

Titelfoto: Andreas Gebert/dpa, Francois Mori/AP/dpa

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