Mega-Coup in Liverpool im Gespräch: Was läuft da zwischen Klopp und Mbappé?

Liverpool - Stechen die "Reds" etwa die "Königlichen" aus? Der FC Liverpool soll sich laut spanischer Medienberichte um den französischen Nationalspieler Kylian Mbappé (22) bemühen und damit Real Madrid im Werben um den Topstar gehörig Konkurrenz machen.

Kylian Mbappé (22) ist gerade mit Frankreich in der Europameisterschaft unterwegs. Doch bei welchem Klub spielt er nach dem Turnier?
Kylian Mbappé (22) ist gerade mit Frankreich in der Europameisterschaft unterwegs. Doch bei welchem Klub spielt er nach dem Turnier?  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Während der 22-Jährige bei der Europameisterschaft für Wirbel sorgt, gehen im Hintergrund die Spekulationen rund um Kylian Mbappé in die nächste Runde.

Es gäbe wohl kaum einen Klub auf der Welt, der keine Verwendung für den Offensivakteur hätte.

Der Kreis derer, die ihn tatsächlich haben und vor allem bezahlen könnten, ist da schon um einiges kleiner.

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So galt bislang Real Madrid, trotz Mega-Schuldenlast, als der wahrscheinlichste aller möglichen Klubs, die den Franzosen von Paris Saint-Germain loseisen könnten.

Während PSG alles versucht, um den Akteur zu halten, wird Mbappé nun neben Real Madrid plötzlich auch mit dem FC Liverpool und Trainer Jürgen Klopp (54) in Verbindung gebracht.

Was ist dran am Gerücht, welches die stets gut informierte spanische Marca streut?

Fakt ist, auch der LFC kann sich ein finanzielles Gesamtpaket in diesem Sommer wohl kaum leisten. Zu einer wahrscheinlich exorbitant hohen Ablösesumme wird zudem auch ein saftiges Gehalt fällig sein.

Stemmen könnte man das Paket wohl nur mit dem Verkauf eines Top-Stars wie beispielsweise Sadio Mané (29) oder Mohamed Salah (29). Erst dann würde ein Mbappé-Transfer auch kadertechnisch überhaupt Sinn machen.

Nichtsdestotrotz sollen die Reds vorgefühlt haben.

PSG holt extra Mbappé-Bruder - reicht das um den Top-Star zu halten?

Krallt sich Jürgen Klopp (54) möglicherweise einen der begehrtesten Kicker des Planeten?
Krallt sich Jürgen Klopp (54) möglicherweise einen der begehrtesten Kicker des Planeten?  © Paul Ellis/Pool AFP/dpa

PSG hingegen ist sich der verzwickten Lage bewusst. Zwar schloss Präsident Nasser Al-Khelaifi (47) einen Wechsel in diesem Sommer aus, doch der 22-Jährige hat nur noch ein Jahr Vertrag, wäre dann im kommenden Jahr ablösefrei zu haben.

Entsprechend liegt der Spielball beim Spieler, der Druck beim Klub.

Mbappé selbst lässt sich mehr als bitten, unterzeichnet die ihm vorgelegten Papiere weiterhin nicht.

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PSG geht indes ans Äußerste. Neben einem wohl schwindelerregenden Gehalt verpflichtete man zudem nun auch Kylians Bruder Ethan (14) - eine wohl mentale Charmeoffensive.

Darüber hinaus möchte man dem 47-fachen französischen Nationalkicker mit der Verpflichtung weiterer Top-Stars den Verbleib auch sportlich schmackhaft machen.

Inwiefern ein Wechsel zum FC Liverpool und Jürgen Klopp wahrscheinlich ist, lässt sich nicht abschließend beurteilen.

Sollte Mbappé jedoch weg wollen und die spanischen Top-Klubs aus Madrid und Barcelona es schlicht und ergreifend nicht finanzieren können, könnte die Premier League und somit die "Reds" durchaus erhöhte Chancen auf den Zuschlag haben.

Titelfoto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa, Paul Ellis/Pool AFP/dpa

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