Mesut Özil soll vor Wechsel stehen: Zahlt Arsenal die ersten Monate weiter sein Gehalt?

Istanbul - Der ehemalige Fußball-Weltmeister Mesut Özil soll einem türkischen Medienbericht zufolge zu Fenerbahce Istanbul wechseln.

Mesut Özil (32) winkend bei der Ankunft vor einem Arsenal-Spiel.
Mesut Özil (32) winkend bei der Ankunft vor einem Arsenal-Spiel.  © Martin Rickett/PA Wire/dpa

Unter dem Titel "Ein Traum wird wahr" berichtete die Nachrichtenagentur DHA am Mittwoch, beide Seiten haben sich auf einen Vertrag für dreieinhalb Jahre geeinigt. Unterschrieben sei aber noch nichts.

Der 32-jährige Özil soll dem Bericht nach die ersten sechs Monate von Arsenal weiterbezahlt werden.

Bei dem Londoner Verein ist der Profi aussortiert. Trainer Mikel Arteta hatte ihn weder für die Premier League noch für die Europa League gemeldet. Özils Vertrag bei Arsenal läuft noch bis zum Saisonende.

DHA zufolge werde Özil Nachbar des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, die Bauarbeiten für seine neue Unterkunft seien schon im Gange.

Özil war in Deutschland unter anderem wegen eines Fotos mit Erdogan 2018 stark in die Kritik geraten.

Am Dienstagabend befeuerte er die Wechselgerüchte in sozialen Medien mit einem Foto von sich in Istanbul, unter das er "Diese Stadt..." schrieb.

Keine Reaktion von Fenerbahce Istanbul auf den türkischen Medienbericht

Fenerbahce reagierte zunächst nicht auf den Bericht. Özils Berater Erkut Sögüt hielt sich im ESPN-Interview vom Mittwoch bedeckt, deutete aber eine baldige Entscheidung an. "Mesut bevorzugt es zu bleiben, aber im Fußball weiß man nie", sagte Sögüt.

"Die Dinge können sich sehr schnell ändern. Im Moment prüfen wir gerade alle Optionen für den Januar und für den Sommer." Bisher hatten Sögüt und Özil einen vorzeitigen Wechsel kategorisch ausgeschlossen.

Das britische Online-Magazin "football.london" hatte hingegen am Dienstag berichtet, der einstige Mittelfeldstar der Gunners befinde sich in Verhandlungen mit dem MLS-Verein DC United über einen möglichen Wechsel in die USA. Gerüchte um einen Wechsel zu DC hatte es schon in der Vergangenheit gegeben.

Titelfoto: Martin Rickett/PA Wire/dpa

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