Nach Katar: Ergreift Ex-Nationalspieler Mesut Özil schon wieder die Flucht?

Istanbul - Verlässt Mesut Özil (32) den türkischen Spitzenklub Fenerbahce Istanbul nach nur acht Monaten schon wieder? Zumindest sein Berater dementiert die Gerüchte.

Mesut Özil (32, r.) dribbelt im Istanbuler-Stadtderby. Auch in der Süper Lig konnte er an den Glanz vergangener Tage noch nicht anknüpfen.
Mesut Özil (32, r.) dribbelt im Istanbuler-Stadtderby. Auch in der Süper Lig konnte er an den Glanz vergangener Tage noch nicht anknüpfen.  © Kenan Asyali/AP POOL/dpa

Vor noch nicht einmal einem Jahr ergriff der Ex-Nationalspieler die Flucht aus London und schloss sich dem Traditionsklub vom Bosporus an.

Damals sprach der ehemalige Spieler des SV Werber Bremen und FC Schalke 04 von einem Traum, der in Erfüllung gehe. Fenerbahce sei immer sein Lieblingsverein gewesen, schon in Kindheitstagen.

Nun werden jedoch in der Türkei Gerüchte lauter, wonach der Ex-Madrilene erneut mit einem Wechsel flirtet.

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Angeblich zieht es den früheren Gunner entweder in die USA oder nach Katar.

Der Grund dafür sei seine eher mäßig erfolgreiche Zeit bei den Türken. In Istanbul kam der Mittelfeldspieler bislang nur auf 15 Einsätze, oft als Einwechsler.

Zwar hatte der geborene Gelsenkirchener auch mit Verletzungen zu kämpfen, doch sein Coach, der einstige TSV-1860-München-Trainer Vitor Pereira (53), setzt wohl auch lieber auf das Talent Muhammed Gümüskaya (20).

"Mesut wird drei weitere Jahre für Fenerbahce spielen"

Özils Berater Erkut Sogut (40) dementiert gegenüber dem türkischen Portal Fanatik die Abgangsgerüchte: "Mesut wird drei weitere Jahre für Fenerbahce spielen. Daran zweifelt niemand."

"Er ging nach Katar für eigene Sponsoring-Verhandlungen. Das ist ganz normal. Wenn ein Spieler nicht in der Startelf spielt, dann gibt es ein Problem. Aber Mesut ist bereit, alles zu tun, um die Meisterschaft mit Fenerbahce zu gewinnen", erklärt der Vertraute des Weltmeisters von 2014.

Außerdem betont er, dass es dem 92-fachen Nationalspieler nicht mehr darum gehe, in einem anderen Land finanziell nochmal abzusahnen: "Mesut kam hierher, da er dies schon immer geplant hat. Nicht wegen des Geldes."

Der 32-jährige Spielmacher hat in der türkischen Metropole einen Vertrag bis 2024 unterschrieben. Ob er diesen wirklich erfüllt, wird sich zeigen.

Titelfoto: Kenan Asyali/AP POOL/dpa

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