Prozessbeginn im januar: Manchester-City-Star muss im Gefängnis bleiben

Manchester - Der französische Fußballer Benjamin Mendy (27) muss bis zu seinem Prozess im Gefängnis bleiben. Ein Gericht in England lehnte eine Freilassung auf Kaution bereits zum dritten Mal ab.

Benjamin Mendy (27) reagiert während eines Spiels gegen Leicester City. Derzeit befindet er sich in Untersuchungshaft.
Benjamin Mendy (27) reagiert während eines Spiels gegen Leicester City. Derzeit befindet er sich in Untersuchungshaft.  © Rui Vieira/AP/dpa

Seit rund sieben Wochen befindet sich der Linksverteidiger von Manchester City in Gewahrsam, nachdem er wegen Vergewaltigung in vier Fällen und sexueller Nötigung in einem Fall angeklagt wurde.

Richter Patrick Thompson verwehrte dem Sportler in einer 50-minütigen Anhörung, bei der keine Presse zugelassen war, eine Kaution, wie die Sun berichtete. Damit muss er bis zu seinem Prozessbeginn am 24. Januar 2022 im Gefängnis bleiben. Mendy sitzt derzeit im HM Prison Altcourse in Liverpool ein.

Es war bereits der dritte Versuch des 10-fachen Nationalspielers aus der Untersuchungshaft entlassen zu werden.

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Dem 27-Jährigen wird vorgeworfen, in seinem Haus zwischen Oktober 2020 und August 2021 drei Frauen, eine davon unter 18 Jahren, vergewaltigt zu haben. Außerdem soll er sich im Januar 2021 der sexuellen Nötigung schuldig gemacht haben.

Ein zweiter Mann, der 40-jährige Louis Saha Matturie, soll bei den Vorfällen beteiligt gewesen sein und wurde ebenso angeklagt.

Es ist noch nicht bekannt, wie das Plädoyer des Franzosen aussehen wird und ob er sich der Taten schuldig bekennt.

Im Verein von Trainer Pep Guardiola (50) wurde der Kicker für die Zeit der juristischen Untersuchungen suspendiert.

Titelfoto: Rui Vieira/AP/dpa

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