Nach heftiger Kritik: Premier-League-Spieler zeigen sich solidarisch und unterstützen

London - Von wegen fehlende Solidarität! Die Profis der englischen Premier League haben eine gemeinsame Initiative ins Leben gerufen, um Geld für den britischen Gesundheitsdienst NHS zu sammeln.

Die Profis der Premier League setzen sich mit einer Initiative für den britischen Gesundheitsdienst ein. (Symbolbild)
Die Profis der Premier League setzen sich mit einer Initiative für den britischen Gesundheitsdienst ein. (Symbolbild)  © Steven Paston/PA Wire/dpa

Zahlreiche Fußballstars veröffentlichten dazu eine Stellungnahme auf ihren Kanälen in den sozialen Medien. 

Die Initiative #PlayersTogether soll vor allem die Menschen unterstützen, die in der Coronavirus-Pandemie an vorderster Front kämpfen, hieß es.

Zuvor hatten sich die Premier-League-Klubs mit der Gewerkschaft der Fußballprofis nicht auf einen Gehaltsverzicht einigen können (TAG24 berichtete). 

Das sorgte in England für viel Kritik, zumal einige Vereine ihre nicht spielenden Mitarbeiter in den Zwangsurlaub schickten.

Doch auch Spieler wie beispielsweise Wayne Rooney äußerten sich verärgert über die öffentlichen Forderungen von Politikern wie Gesundheitsminister Matt Hancock. 

Der 120-fache englische Nationalspieler (53 Tore) nannte den Ablauf "eine Schande" und meinte, die Profis wurden als "Sündenböcke" dienen (TAG24 berichtete).

Die Tweets von Ilkay Gündogan und Leroy Sané

Ralph Hasenhüttl und der FC Southampton einigten sich auf Gehaltsaufschub

Viele Fußballer wie eben Rooney hatten individuell ihre Bereitschaft zum Gehaltsverzicht geäußert.

Als erster Verein in England verkündete der FC Southampton am Donnerstag einen Gehaltsaufschub für seine Spieler sowie Trainer Ralph Hasenhüttl bis Ende Juni.

Titelfoto: Steven Paston/PA Wire/dpa

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