Serie-A-Chef für lebenslanges Stadionverbot: Italien will Rassismus bändigen

Rom - Ob sich jetzt etwas ändert? Die italienische Serie A will härter gegen rassistische Fans vorgehen und diese dauerhaft verbannen. Das kündigte Liga-Boss Paolo Dal Pino (59) in einer Radiosendung an.

Im November 2019 wurde Mario Balotelli (31, r.) gegen Hellas Verona mit Affenlauten und rassistischen Rufen beleidigt.
Im November 2019 wurde Mario Balotelli (31, r.) gegen Hellas Verona mit Affenlauten und rassistischen Rufen beleidigt.  © Simone Venezia/ANSA/AP/dpa

Der Rassismus sei nicht nur in den Stadien ein Problem, wo es Vorfälle einzelner Personen gebe, denen der Eintritt verboten werde sollte, sagte er.

"Wir arbeiten an einer Übereinkunft über lebenslange Sperren für jene, die sich rassistisch schuldig machen, und zwar nicht nur für ein Stadion, sondern für alle", meinte der 59-Jährige.

Dazu schlägt er vor, neben dem Videoassistenten einen "Respektraum" zu installieren, wo dank Überwachungstechnologie rassistische Taten erfasst werden.

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Zuletzt war es zu einigen Vorfällen gekommen, bei denen schwarze Spieler von den gegnerischen Fans beleidigt worden waren.

"Jede Form des Rassismus und der Diskriminierung ist schrecklich und gehört nicht zu uns", mahnte der italienische Funktionär.

Titelfoto: Simone Venezia/ANSA/AP/dpa

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