Skandal im Fußballstadion: Osama bin Laden auf der Tribüne!

Leeds - Der britische Traditionsverein Leeds United ist aktuell mitten im Rennen um den Aufstieg in die englische Premier League. Vor dem Spitzenspiel am kommenden Samstag gegen den FC Fulham konnte man einen Mega-Skandal auf der Tribüne gerade noch verhindern.

Ex-Al-Qaida-Chef Osama bin Laden war im Fußballstadion in Leeds zu Gast.
Ex-Al-Qaida-Chef Osama bin Laden war im Fußballstadion in Leeds zu Gast.  © Mazhar Ali Khan/AP/dpa

Was man im Mönchengladbacher Borussia-Park kann, geht an der Elland Road in Leeds doch wohl auch. Das dachten sich zumindest die Vereinsbosse des dreimaligen englischen Meisters.

Für 25 Pfund (umgerechnet etwa 27 Euro) kann man sich nämlich eine Sitzschale im Stadion der "Peacocks" sichern.

Darauf kommt dann, genau wie beim derzeit Vierten der Bundesliga-Tabelle, ein Pappaufsteller mit einem Foto vom zahlenden Fan oder eines seiner Liebsten.

Super Sache. So zeigt man seine Solidarität und unterstützt den Verein in der derzeit schwierigen Lage, in der für die Klubs die Zuschauereinnahmen in Gänze wegfallen.

Blöd nur, wenn sich dann ein eigentlich bereits getöteter Ex-Terror-Chef unters Pappvolk mischt. Die Rede ist von dem ehemaligen Al-Qaida Chef Osama bin Laden!

Auch Donald Trump schaute sich schon ein Zweitliga-Spiel in England an

Von ihm stand nämlich inmitten der Leeds-Fans ein Aufsteller auf der Tribüne. Und auch wenn das Spiel erst noch aussteht, Beweisfotos vom Fan-Fauxpas gibt es dennoch bereits im Netz.

Die Häme für den Klub sind bereits in vollem Gange. Ein "Scherz", der im Grunde jedoch auch etwas makaber daherkommt.

Auch wenn der Traditionsverein bereits alles versucht hat, den Fehltritt so geräuschlos wie nur möglich zu beseitigen. Bei der Anzahl an Posts im Netz wohl eher unwahrscheinlich, dass dieser Blackout weitestgehend ungeachtet bleibt.

Wie "SportsBible" berichtet, ist der bin-Laden-Scherz aber bei weitem nicht der einzige. So waren unter anderem US-Präsident Donald Trump, Shaquille O'Neal und Gary Lineker auch schon zu Gast auf den Tribünen so mancher Fußballstadien auf der Insel.

Der Papp-bin-Laden wurde nach Angaben des BBC-Sportreporters Adam Pope inzwischen seines Platzes verwiesen. Der Verein kündigte zudem an, demnächst genauer zu sein, damit sich eine solche Panne nicht wiederholen wird.

Elitekommando tötete bin Laden 2011

Osama bin Laden war einer der meist gesuchteste Mann der Welt. 2011 wurde er in Pakistan geschnappt und von einem US-Elitekommando getötet.

Titelfoto: Mazhar Ali Khan/AP/dpa ; Screenshot Twitter Lee Miliken

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