Auch in Spanien hagelt es Kritik der Fußballspieler an LaLiga!

Spanien - Sie sind nicht einverstanden! Die Fußballer Spaniens haben die Profi-Liga des Landes wegen der Befürwortung von Kurzarbeit in den Vereinen aufgrund der Corona-Krise kritisiert.

Zwischen spanischen Fußballprofis wie Toni Kroos (l.) und Lionel Messi (r.) und LaLiga gibt es Ungereimtheiten.
Zwischen spanischen Fußballprofis wie Toni Kroos (l.) und Lionel Messi (r.) und LaLiga gibt es Ungereimtheiten.  © Joan Valls/Urbanandsport/gtres/dpa/Manu Reino/SOPA Images via ZUMA Wire

Es sei "merkwürdig", dass LaLiga solche Maßnahmen zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie unterstütze.

Denn sonst habe sie doch immer die gute finanzielle Situation der Klubs hervorgehoben, heißt es in einem Kommuniqué der Profis der 1. und 2. Liga, das am Sonntag von der Spielergewerkschaft AFE veröffentlicht wurde.

Die Spieler brachten ihre Verwunderung zum Ausdruck, dass die Liga nicht "ein finanzielles Polster" geschaffen habe, um eine "zweimonatige Situation zu überbrücken". 

Die Meisterschaften seien nur ausgesetzt und nicht abgesagt worden, wird betont. Man werde alles tun, um die Arbeitsrechte aller Spieler zu garantieren.

Die Antwort des LaLiga-Chefs ließ nicht lange auf sich warten. "Die Spieler von Barcelona, Betis, Atleti, Saragossa, Osasuna und andere wissen, dass die wirtschaftliche Kontrolle der LaLiga mit den wirtschaftlichen Auswirkungen von Covid-19 nichts zu tun hat", schrieb Javier Tebas auf Twitter

Das sogenannte ERTE (das rechtliche Verfahren, das ein spanisches Unternehmen befolgen muss, um Arbeitsverträge aussetzen oder die Arbeitszeit vorübergehend verkürzen zu können) sei "ein legales Instrument, wenn sich deine Aktivität aufgrund höherer Gewalt reduziert".

Im Kommuniqué betonten die Profis auch, dass sie den Wettkampf nicht wieder aufnehmen würden, so lange es keine diesbezügliche "ausdrückliche Entscheidung der Behörden" gebe.

Mit mehr als 130.000 Infektionsfällen und knapp 12.500 Toten ist Spanien weltweit eines der am schwersten von der Krise betroffenen Länder.

Titelfoto: Joan Valls/Urbanandsport/gtres/dpa/Manu Reino/SOPA Images via ZUMA Wire

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