Spott und Häme im Netz: Bankdrücker Mesut Özil mit Sonnenschirm auf der Tribüne

Southampton - "Özils Körpersprache ist die von einem toten Frosch". So schätzte Kult-Kicker Mario Basler einst bei der WM 2018 die Leistung des inzwischen Ex-Nationalspielers Mesut Özil (31) ein. Der 31-Jährige ist zwar weder tot, noch ein Frosch, allerdings sorgte er am Donnerstagabend bei der Premier-League-Partie seines FC Arsenal London beim FC Southampton einmal mehr mit seiner gewissen Attitüde für Aufsehen.

Mesut Özil (im Schal eingemummelt) und sein Arsenal-Teamkollege Shkodran Mustafi. Momentan häufig nur noch Trainingspartner.
Mesut Özil (im Schal eingemummelt) und sein Arsenal-Teamkollege Shkodran Mustafi. Momentan häufig nur noch Trainingspartner.  © John Walton/PA Wire/dpa

Häufig genug wird den Fußballern von heute mangelnde Männlichkeit vorgeworfen.

Was nun männlich ist oder eben nicht, liegt dabei jedoch wohl im Auge des Betrachters und dürfe sich wohl auch niemand anmaßen final zu definieren.

Inmitten der Zeit von knallbunten Fußballschuhen und Haarbändern sowie ordentlich Theatralik und Drama während der 90 Minuten muss man sich wohl als Fußballprofi jedoch die ein oder andere Spitze gefallen lassen.

Sicher ist: Nicht alle sind gleich. Sicher ist aber auch: Mesut Özil hat nun noch einen oben drauf gesetzt.

Mit rotem Sonnenschirmchen saß er nun 90 Minuten auf der Tribüne im St. Mary's Stadium zu Southampton!

Dort verfolgte er den 2:0-Erfolg seiner Mannen gegen das Team von Ex-RB-Leipzig-Coach Ralph Hasenhüttl (52).

Und weil die Sonne so brutzelte und die Ersatzbänke aufgrund der derzeitigen Hygiene-Vorschriften auf die leeren Zuschauerränge verlegt wurden, muss man sich eben zu helfen wissen.

Özil zählt mit knapp 310.000 Euro pro Woche (!) zu den absoluten Topverdienern in Englands Beletage. In Verbindung mit seinem Schirm natürlich bestes Futter für reichlich Häme.

Pierce Morgan postete ein Bild Özils auf Twitter mit dem spitzzüngigen Text: "350k Pfund in der Woche um unter einen Sonnenschirm zu sitzen". Das lassen wir jetzt einfach unkommentiert. Özil war im Übrigen nicht er Einzige. 

Auch Alexandre Lacazette (29) wollte sich nicht der blanken Sonne aussetzen und nutzte ebenfalls einen Schirm.

Titelfoto: Screenshot/Twitter Azoomy

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