Transfer-Hammer bahnt sich an! Schnappt Real dem FC Bayern DFB-Kicker weg?

London - Es wäre ein Knüller! Real Madrid soll heiß sein auf die Dienste des deutschen Nationalspielers Antonio Rüdiger (28)! Der Innenverteidiger wäre im kommenden Sommer ablösefrei zu haben. Die "Königlichen" könnten somit dem FC Bayern nach David Alaba (29) erneut einen Defensivakteur wegschnappen.

Antonio Rüdiger (28, M) ist auch in der Nationalmannschaft mittlerweile eine absolute Größe. Wohin führt sein Weg auf Vereinsebene?
Antonio Rüdiger (28, M) ist auch in der Nationalmannschaft mittlerweile eine absolute Größe. Wohin führt sein Weg auf Vereinsebene?  © Federico Gambarini/dpa

Das monatelang Tauziehen um David Alaba gewann Real Madrid bekanntermaßen. So wechselte der Österreicher nach 13 Jahren an der Säbener Straße zu den "Los Blancos".

Letztlich eine Niederlage für den deutschen Rekordmeister, der eine absolute Identifikationsfigur ziehen ließ.

Die Defensive der Münchner soll nun wohl nach dem Transfer von Dayot Upamecano (23) im vergangenen Sommer um einen weiteren Innenverteidiger ergänzt werden.

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Dabei geistert auch immer wieder der Name Antonio Rüdiger rund um den Bundesliga-Primus.

Rüdiger selbst würde wohl perfekt ins Anforderungsprofil des FC Bayern passen. Deutscher Nationalspieler, mit internationaler Top-Erfahrung. Er ist inzwischen eine feste Größe im DFB-Team und absoluter Leistungsträger in der Elf von Thomas Tuchel (47) beim FC Chelsea. Der 28-Jährige machte in dieser Saison beim amtierenden Champions-League-Sieger bislang so viele Minuten wie keiner seiner Teamkollegen.

Die Gespräche an der Stamford Bridge bezüglich der Ausweitung seines am 30. Juni 2022 auslaufenden Vertrages stocken jedoch seit Monaten. Gerade beim Thema Gehalt hängt es wohl gewaltig.

Holt sich Real Madrid nach David Alaba den nächsten Top-Innenverteidiger zum Nulltarif?

David Alaba (29) hat den deutschen Rekordmeister ablösefrei in Richtung Madrid verlassen.
David Alaba (29) hat den deutschen Rekordmeister ablösefrei in Richtung Madrid verlassen.  © Sergei Grits/AP/dpa

Und so schaut sich das Management des gebürtigen Berliners auf dem Markt um. Gerade der Fakt, dass "Toni" ablösefrei zu haben wäre, stärkt dessen Verhandlungsposition ungemein - und das ist somit gerade auch für die coronagebeutelten Münchner mehr als attraktiv.

Nun schaltet sich jedoch Real Madrid mit ein, gibt im Rüdiger-Poker so richtig Gas.

Sahr Senesie (36), der Bruder und Berater Rüdigers, habe sich dem Vernehmen nach bereits mit beiden Vereinen getroffen - und Real habe wohl aktuell die Pole Position inne, heißt es.

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Wie "Independent" meldet, soll Rüdiger einen Wechsel ins Ausland forcieren, sollte bei den "Blues" keine Bewegung in die Verhandlungen kommen. Ab dem 1. Januar dürfte er diesbezüglich dann auch mit anderen Klubs konkret werden.

Während der ehemalige Stuttgarter die Bundesliga bereits kennt, wäre LaLiga für ihn nach Italien und England die vierte Topliga, in der er auflaufen könnte. Mit Sicherheit reizvoll.

Dass die Madridista zudem bei solchen Ablösefrei-Deals ein besonderes Geschick haben, bewiesen sie auch im Falle Alaba. Gut möglich, dass man bei den Königlichen im Abwehrzentrum zukünftig also deutsch (mit Wiener Schmäh) zu hören bekommen könnte.

Antonio Rüdiger ist auch auf dem Zettel des FC Bayern München

Beim FC Chelsea läuft's für Rüdiger bislang prächtig.
Beim FC Chelsea läuft's für Rüdiger bislang prächtig.  © Matt Dunham/AP/dpa

Es wird spannend zu beobachten sein, wie sehr sich der FC Bayern um die Dienste des 28-Jährigen bemühen wird und wie weit man für den 1,90-Meter-Recken gehen würde, um das große Real Madrid auszustechen.

Rüdiger kam 2017 für eine Ablösesumme von 35 Millionen Euro vom AS Rom zum FC Chelsea.

Dort bestritt er bislang 169 Pflichtspiele und holte neben der Europa League (2018/19) und dem englischen Pokal (2018) auch die Trophäe in der UEFA Champions League (2020/21) und anschließend den UEFA Supercup.

Titelfoto: Federico Gambarini/dpa

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