Fußball-EM wegen Corona doch nicht wie geplant in zwölf Ländern?

Deutschland - Europa freut sich auf die Fußball-EM, doch aufgrund von Covid-19 könnte nun eine deutliche Planänderung drohen.

Der EM-Pokal neben dem Logo für die UEFA EURO 2020.
Der EM-Pokal neben dem Logo für die UEFA EURO 2020.  © Facundo Arrizabalaga/EPA/dpa

Findet die Fußball-Europameisterschaft etwa doch nicht wie geplant in zwölf europäischen Ländern statt?

Wie RTL und ntv berichten, prüft die UEFA derzeit mehrere Varianten für die Austragung des heiß erwarteten Turniers.

Da die Corona-Pandemie nach wie vor eine ernste Bedrohung darstellt und eine schnelle Besserung der Lage noch nicht in Sicht ist, denkt der europäische Fußballverband über eine Planänderung nach.

Um den europaweiten Reiseverkehr auf das nötige Mindestmaß zu reduzieren, prüfen die Verantwortlichen demnach vier unterschiedliche Szenarien.

Möglich wären dann folgende Austragungs-Situationen:

  • Zehn Städte in zehn Ländern
  • Fünf Städte in fünf Ländern
  • Zwei bis drei Länder und mehrere Städte
  • Eine Stadt oder Region mit mehreren Stadien

Dass auch die vierte Variante durchaus denkbar sei, hätten bereits das Champions-League-Turnier in Portugal sowie das Europa-League-Turnier in Nordrhein-Westfalen vergangenen Sommer gezeigt. Neben NRW seien aktuell die Städte Wien, London und Lissabon im Gespräch.

UEFA arbeitet an weiteren Konzepten für Fußball-EM

Die menschenleere Allianz Arena vor einem Spiel in München.
Die menschenleere Allianz Arena vor einem Spiel in München.  © Sven Hoppe/dpa

Die UEFA wollte die Gerüchte nicht bestätigen und antwortete auf Nachfrage von RTL: "Die UEFA arbeitet zurzeit zusammen mit den zwölf Austragungsorten an vier funktionsfähigen Szenarien für die UEFA EURO 2020: Volle Stadien. 50 bis 100 Prozent Auslastung mit verschiedenen Maßnahmen zur Reduzierung. 20 bis 30 Prozent Auslastung mit verschiedenen Maßnahmen zur Reduzierung. Und hinter verschlossenen Türen."

Ursprünglich sollte das paneuropäische Turnier im Sommer 2020 stattfinden. Wegen der Corona-Krise wurde es auf 2021 (11. Juni bis 11. Juli) verschoben.

Titelfoto: Facundo Arrizabalaga/EPA/dpa

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