Unglaubliche Szenen! Schiedsrichterin wird brutal von hinten umgehauen
Buenos Aires (Argentinien) - Diese Bilder sind zutiefst schockierend! In Argentinien hat es einen brutalen Angriff auf eine Schiedsrichterin während eines Spiels in der Amateur-Liga gegeben.

Wie ein Video auf Twitter zeigt, rechnete Dalma Magali Cortadi (30) überhaupt nicht mit der Attacke, denn sie geschah hinter ihrem Rücken.
Zunächst spielten sich auf dem Platz während der Partie zwischen der Reserve von Deportivo Independencia und Garmense tumultartige Szenen ab. Die Unparteiische zeigte einem Spieler und dem Torhüter die Gelbe Karte, daraufhin rasteten einige Akteure aus.
Immer wieder mussten sie von anderen Spielern beruhigt werden. Man sah, wie vor allem der Mann mit der Nummer zwei auf der Hose sich kaum bändigen ließ. Als die Schiedsrichterin dann die Karten notieren wollte, stürmte plötzlich der Angreifer außerhalb ihres Blickfeldes heran und wuchtete die Frau mit einem brutalen Schlag von hinten gegen den Kopf um.
Zwar stand die 30-Jährige sofort wieder auf, aber nach der Partie musste sie laut dem Portal "Olé" schließlich im Krankenhaus behandelt werden und erstattete danach Anzeige gegen den Fußballer.
Bei ihm soll es sich um Cristian Tirone (34) handeln. Kurz nach der feigen, brutalen Attacke ließ er sich nicht beruhigen, erst drei herbeigeeilte Polizisten konnten ihn stoppen.
Schiedsrichterin hofft, dass der brutale Angreifer seine gerechte Strafe bekommt

Die nahmen ihn dann umgehend fest und bis mindestens Sonntag blieb er in Gewahrsam.
Kurz nach dem Angriff klagte Cortadi über Schwindel, sie musste sich übergeben, erlitt zudem Verletzungen an Kopf und Armen. Nach ambulanter Behandlung konnte sie das Krankenhaus verlassen. Als ihre Angehörigen im Radio hörten, was passiert war, fuhren sie sofort zum Krankenhaus.
Die Schiedsrichterin hofft nun, dass der Angreifer für seine feige und brutale Tat zur Rechenschaft gezogen wird. "Das Wichtigste ist, dass er jetzt eine gerechte Strafe bekommt, damit so etwas nie wieder irgendjemandem passiert. Das Geschlecht spielt dabei keine Rolle. Wir gehen arbeiten, viele von uns leben von dem Beruf Schiedsrichter, es gefällt uns und wir tun es aus Berufung. Wir wollen, dass Gerechtigkeit walten gelassen wird und dass dieser Mann dafür bezahlt, was er getan hat", sagte die 30-Jährige dem Portal "Olé".
Sie gibt zu, dass der Vorfall sie vor allem mental verwundet hat und dass es einige Zeit dauern wird, bis ihr Selbstvertrauen wieder hergestellt sein wird und sie mit einem sicheren Gefühl wieder ein Spiel leiten kann.
Bis dahin hat der Mann, der sie so brutal angriff, hoffentlich seine gerechte Strafe kassiert.
Titelfoto: Screenshot/Twitter/nandotocho