Wechselt Mesut Özil ablösefrei zu Fenerbahce Istanbul?

London - Die Wechselgerüchte rund um Mesut Özil (31) halten sich hartnäckig! Nun hat ein Freund des deutschen Weltmeisters von 2014 diese noch einmal befeuert.

Mesut Özil (31) ist der Top-Verdiener beim FC Arsenal London.
Mesut Özil (31) ist der Top-Verdiener beim FC Arsenal London.  © Mike Egerton/PA Wire/dpa

Der bekannte türkische TV-Moderator und Kumpel Özils, Acun Ilicali, erklärte auf seinem Instagram-Account: "Wenn sein Vertrag bei Arsenal ausläuft, ist Fenerbahce der Favorit. Ich möchte wirklich mehr erzählen, aber ich kann nicht. Wir werden darüber reden, wenn es soweit ist."

Diese Aussage machte natürlich die Runde, denn Ilicali hat in dem Sozialen Netzwerk mehr als 11,2 Millionen Follower, von denen viele die Ohren spitzten, als er von Özil sprach.

Denn natürlich würden sich viele türkische Fans wünschen, den Star einmal in ihrer Süper Lig spielen zu sehen.

Unwahrscheinlich ist das nach Özils Vertragsablauf im Sommer 2021 nicht - sofern er bereit wäre, auf Gehalt zu verzichten. Denn momentan verdient der Spielmacher laut "The Sun" bei Arsenal satte 18,2 Millionen Pfund, in der Woche 306.250 Pfund!

Umgerechnet sind das 20.777.484 Millionen im Jahr und 349.621,13 Euro die Woche! Damit ist der ehemalige deutsche Nationalspieler der Top-Verdiener bei den "Gunners". 

Doch so viel kann der türkische Traditionsverein Özil aller Voraussicht nach nicht bezahlen.

Fenerbahce Istanbul ist der Lieblingsklub von Mesut Özil

Mesut Özil (31) zeigte vor der Corona-Pause unter Neu-Trainer Mikel Arteta wieder ansteigende Form.
Mesut Özil (31) zeigte vor der Corona-Pause unter Neu-Trainer Mikel Arteta wieder ansteigende Form.  © Martin Rickett/PA Wire/dpa

Deshalb stellt sich die Frage, ob er unter diesem Gesichtspunkt überhaupt bereit wäre, nach Istanbul zu wechseln. 

Denn in England gab es vor wenigen Wochen eine heftige Diskussion um den gebürtigen Gelsenkirchener, der im April einen Gehaltsverzicht in Höhe von 12,5 Prozent ablehnte.

Auf der anderen Seite soll er Anfang Mai laut "hürriyet.de" 91.500 Euro an den türkischen Roten Halbmond Kizilay für Bedürftige in der Türkei und in Somalia gespendet haben.

Für einen Wechsel zu Fener spräche, dass Özil endlich bei seinem Lieblingsklub und in der Heimat seiner Vorfahren spielen könnte.

Und auch sportlich lief es vor der Corona-Pause für den früheren Spieler von Real Madrid, dem FC Schalke 04 und SV Werder Bremen zuletzt wieder besser. 

Während er mit Ex-Trainer Unai Emery große Probleme hatte, wusste Neu-Coach Mikel Arteta genau, wie er mit seinem früheren Mitspieler umzugehen hat.

Der zahlte es mit besseren Leistungen wieder zurück. Dennoch stehen in seiner Saisonstatistik lediglich drei Vorlagen und ein Tor in 23 Einsätzen. Auch in der Spielzeit 2018/19 (35 Partien, sechs Tore, drei Vorlagen) standen horrendes Gehalt und sportliche Leistungen in keinem guten Verhältnis. 

Titelfoto: Martin Rickett/PA Wire/dpa

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