"Werdet Özil los!" Arsenal-Star wird von eigenen Fans verbal heftig attackiert!

London - Auch Mesut Özil (31) muss sich Kritik gefallen lassen! Der Premier-League-Verein FC Arsenal London will nämlich 55 Stellen im Klub streichen. 

Mesut Özil (31) wird von den eigenen Fans kritisiert. (Archivbild)
Mesut Özil (31) wird von den eigenen Fans kritisiert. (Archivbild)  © Catherine Ivill/Press Association/dpa

Das kündigte Arsenal am Mittwoch auf seiner Website an und begründete den geplanten Schritt mit finanziellen Auswirkungen der Corona-Krise. In neue Spieler will der Rekord-Pokalsieger aber trotzdem weiter investieren. 

Das rief in sozialen Medien teils harsche Kritik hervor, die sich auch gegen den deutschen Ex-Nationalspieler Özil richtete.

Die wichtigsten Einnahmequellen hätten sich "erheblich verringert", hieß es in der Mitteilung vom Mittwoch. Das läge vor allem an Einbußen bei TV-Geldern und fehlende Zuschauereinnahmen an den Spieltagen. 

Der Klub verwies auf die "erhebliche finanzielle Unterstützung" der US-Eigentümer Kroenke Sports & Entertainment. 

Zudem hätten Spieler und Personal durch freiwilligen Gehaltsverzicht geholfen, die finanziellen Auswirkungen der Pandemie einzudämmen und damit ermöglicht, dass weiter in die Mannschaft investiert wird. Das sei auch weiterhin "eine wesentliche Priorität", hieß es.

Fans des FC Arsenal London nehmen Mesut Özil ins Visier

Mesut Özil soll beim FC Arsenal London rund 387.000 Euro pro Woche verdienen

In sozialen Medien sorgte die geplante Maßnahme teils für Empörung. "Wenn die Spieler einen Teil ihres Gehalts an die Mitarbeiter spenden würden, könnten sie das doch sicher abdecken?", schrieb ein Nutzer auf Arsenals Twitter-Account. "Peinlich", kommentierte ein anderer.

Auch Arsenals Topverdiener Özil, der zuletzt nicht mal mehr im Kader stand, geriet am Mittwoch erneut in die Kritik. "Werdet Özil los", schrieb ein Fan, "Problem gelöst". 

Der Ex-Weltmeister soll laut britischen Medien rund 350.000 Pfund (ca. 387.000 Euro) pro Woche verdienen. Özils Vertrag in London läuft noch bis Sommer 2021.

Titelfoto: Catherine Ivill/Press Association/dpa

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