Zenit St. Petersburg fegt über Verfolger Lok Moskau hinweg und sichert sich Titel!

St. Petersburg - Aller guten Dinge sind drei! Nach Ajax Amsterdam (Niederlande) und Inter Mailand (Italien) hat sich die Meisterschaftsfrage auch in Russland geklärt.

Zenit-Kapitän Artem Dzyuba (32, r.) ist eine echte Naturgewalt. Der Sturmbulle zeigt sich auch in dieser Saison wieder sehr treffsicher und netzte alleine in der Liga 16 Mal ein.
Zenit-Kapitän Artem Dzyuba (32, r.) ist eine echte Naturgewalt. Der Sturmbulle zeigt sich auch in dieser Saison wieder sehr treffsicher und netzte alleine in der Liga 16 Mal ein.  © imago images/ITAR-TASS

Der FC Zenit St. Petersburg ist nach einem überragenden 6:1-Sieg gegen den Zweiten Lokomotive Moskau zum dritten Mal in Folge der Champion der Premier Liga. Insgesamt war es der achte Titel für den Spitzenklub, der auch in dieser Saison zu stark für die Konkurrenz war.

Das belegen 61 Punkte aus 28 Spielen und ein Torverhältnis von 71:25. Lok kommt auf 52 Zähler, hat mit 44:35 aber eine schwache Differenz für einen Tabellenzweiten vorzuweisen. So kann Stadtrivale Spartak am Montag (15.30 Uhr) mit einem Sieg bei Arsenal Tula vorbeiziehen.

Doch selbst dann hat Zenit zwei Spieltage vor Schluss acht Punkte Vorsprung und steht deshalb als Meister und Teilnehmer an der Champions-League-Gruppenphase fest.

Gegen Lok überragte einmal mehr das kongeniale Sturmduo, das für die Liga viel zu gut ist. Kapitän Artem Dzyuba (32) schnürte einen Doppelpack und erzielte seine Liga-Saisontreffer 15 und 16 im 26. Einsatz.

Der 1,96 Meter große Sturmbulle, der die Statur und Ausstrahlung eines Schwergewichtsboxers hat und auch Kapitän der Sbornaja ist, wird aber noch von seinem Partner Sardar Azmoun (26) getoppt. Der iranische Nationalspieler traf gegen die überforderten Moskauer dreifach und legte auch noch eine Bude von Dzyuba auf, der ebenfalls eine Vorlage gab. Damit hat er bereits 19. Liga-Saisontreffer auf seinem Konto.

Highlights von Zenit St. Petersburgs Kantersieg gegen Lokomotive Moskau

Das komplette Top-Spiel zwischen Zenit St. Petersburg und Lokomotive Moskau im Video

FC Zenit St. Petersburg feiert die dritte russische Meisterschaft in Folge

FC Zenit St. Petersburg mit starker Saison in der russischen Premier Liga

Zenit St. Petersburg ist dank eines überragenden 6:1-Siegs gegen den Zweiten Lokomotive Moskau zum dritten Mal in Folge russischer Meister.
Zenit St. Petersburg ist dank eines überragenden 6:1-Siegs gegen den Zweiten Lokomotive Moskau zum dritten Mal in Folge russischer Meister.  © dpa/Mike Kireev/AP

Dabei war Lok in Bestbesetzung mit bekannten Spielern wie Kapitän und kroatischem Vize-Weltmeister von 2018, Vedran Corluka (35), dem polnischen Nationalspieler Grzegorz Krychowiak (31) und dem russischen Nationalangreifer Fedor Smolov (31) angetreten.

Der Power von Zenit hatte man an diesem Sonntagabend aber nichts entgegenzusetzen. Bereits eine Woche zuvor hatte St. Petersburg geglänzt und den Vorletzten Rotor Wolograd mit 6:0 abgeschossen.

Dabei verfügt die Mannschaft von Trainer Sergey Semak (45) aber auch über einen Kader, der in der Breite sehr gut besetzt ist. Mit Douglas Santos (27) ist ein früherer Spieler des Hamburger SV übrigens als Linksverteidiger gesetzt.

Der Brasilianer kann in Russland auch seinen Offensivdrang ausleben, was neun Assists und drei Treffer in 27 Liga-Einsätzen belegen.

Nun muss er mit Zenit allerdings auch international wieder besser auftreten. Schließlich schied man in der laufenden Saison mit nur einem Punkt aus sechs Partien als Letzter der Champions-League-Gruppe F aus und unterlag Borussia Dortmund zweimal (0:2/1:2).

Auch Lazio Rom und der FC Brügge waren eine Nummer zu groß für die Mannschaft, die deutlich mehr Potenzial hat. Das kann sie 2021/22 unter Beweis stellen.

Titelfoto: dpa/Mike Kireev/AP

Mehr zum Thema Fußball International:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0