Gehaltsobergrenze für Fußballer? Nein, danke! Spielergewerkschafts-Boss mit klarer Kante

Frankfurt/Main - Ulf Baranowsky hält als Geschäftsführer der Spielergewerkschaft VDV eine Gehaltsobergrenze für Fußballer für wenig sinnvoll.

Ulf Baranowsky, Geschäftsführer der Spielergewerkschaft VDV, spricht während einer Pressekonferenz zu den Journalisten.
Ulf Baranowsky, Geschäftsführer der Spielergewerkschaft VDV, spricht während einer Pressekonferenz zu den Journalisten.  © David Inderlied/dpa

"In unserer sozialen Marktwirtschaft regelt der Markt den Preis. Wenn es darum geht, den Fußball zukünftig krisenfester aufzustellen, sollten wir in erster Linie dafür sorgen, dass die Clubs mehr Eigenkapital bilden müssen und bessere Sicherungsinstrumente eingeführt werden", sagte Baranowsky der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" und verwies darauf, dass in der Bundesliga die Personalkosten für Spieler und Trainer nur bei rund 37 Prozent des Gesamtaufwandes lägen.

Zu den Befürwortern einer Gehaltsobergrenze gehört etwa DFB-Präsident Fritz Keller. 

Thomas Oppermann (SPD) regte Gutachten an

Verdienen die Fußballer zu viel? Diese Frage sowie der Umgang damit sollte nach Meinung vieler Politiker geklärt werden. (Fotomontage)
Verdienen die Fußballer zu viel? Diese Frage sowie der Umgang damit sollte nach Meinung vieler Politiker geklärt werden. (Fotomontage)  © Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa ; Tobias Hase/dpa

Dass eine derartige Regelung im Fußball rechtlich möglich ist, dazu kommen zwei Gutachten der Wissenschaftlichen Dienste des Bundestages, die der SPD-Politiker Thomas Oppermann laut eines Berichts der "Süddeutschen Zeitung" (Montagsausgabe) in Auftrag gegeben hat.

Voraussetzung für eine Deckelung der Millionengehälter sei aber die Einführung durch die Europäische Fußball-Union (UEFA).

Titelfoto: David Inderlied/dpa ; Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa ; Tobias Hase/dpa

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