UEFA verhängt Millionenstrafe gegen Top-Klub

Nyon - Der französische Spitzenklub Olympique Marseille muss wegen Verstößen gegen die Finanz-Regularien der Europäischen Fußball-Union drei Millionen Euro Strafe zahlen.

Ein Logo der UEFA hängt beim Kongress des UEFA-Dachverbandes im "Beurs van Berlage". (Archivbild)
Ein Logo der UEFA hängt beim Kongress des UEFA-Dachverbandes im "Beurs van Berlage". (Archivbild)  © Jamie Gardner/PA Wire/dpa

Zudem werden 15 Prozent der Einnahmen aus den Europapokal-Spielzeiten in 2020/21 und 2021/22 einbehalten.

Dieses Urteil habe die rechtsprechende Kammer der Finanzkontrolleure gefällt, teilte die UEFA mit.

Als Tabellenzweiter der wegen Corona abgebrochenen Ligue 1 ist Marseille für die Champions League der kommenden Saison qualifiziert.

Nach Verstößen gegen das Financial Fair Play hatte sich der Champions-League-Sieger von 1993 im Juni 2019 mit der UEFA auf einen Vergleich geeinigt - nun aber gegen dessen Bedingungen verstoßen, so die UEFA.

Ursprünglich hätte Marseille nur zwei Millionen Euro zahlen müssen. Als weitere Sanktion darf OM in den kommenden drei Spielzeiten im Europapokal nur 23 statt 25 Profis melden.

Gegen das Urteil kann vor dem Internationalen Sportgerichtshof Cas Einspruch eingelegt werden.

Titelfoto: Jamie Gardner/PA Wire/dpa

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