Die Berliner wollen nicht! Regionalliga steht vorm Abbruch

Leipzig/Chemnitz - Am Mittwoch soll sich bei der nächsten Regionalliga-Tagung entscheiden, wie es in der 4. Liga weiter geht.

NOFV-Präsident Hermann Winkler hat keine Hoffnung mehr, dass die Regionalliga Nordost spielen kann.
NOFV-Präsident Hermann Winkler hat keine Hoffnung mehr, dass die Regionalliga Nordost spielen kann.  © imago images/opokupix

Die Zeichen stehen nach TAG24-Informationen auf Abbruch. Selbst NOFV-Präsident Hermann Winkler hat keine Hoffnung mehr.

Derzeit testen so ziemlich alle Regionalliga-Teams, oft sogar gegeneinander. Meuselwitz gewann in der Vorwoche mit 2:1 gegen Halberstadt, Auerbach siegte 3:0 gegen Bischofswerda, verlor zuvor 0:2 beim Chemnitzer FC.

Der CFC siegte auch gegen den Berliner AK mit 1:0. Nur um Punkte wird es in dieser Saison nicht mehr gehen.

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Wie TAG24 erfahren hat, soll es an den Berliner Vereinen liegen und das sind immerhin sieben. Der Berliner Senat hat zwar grünes Licht gegeben, trotzdem blocken die Vereine. Sie sollen sich angeblich weigern, in die Risikogebiete zu fahren, das heißt nach Thüringen und auch nach Auerbach ins Vogtland.

Und da es zeitlich eng wird, steht nun der Abbruch der Saison im Raum - nach 13 Spielen. Wobei nur neun Teams auch die volle Anzahl absolviert haben.

Aufsteigen soll Spitzenreiter Viktoria Berlin, darüber soll schon Klarheit herrschen. Anders sieht es bei den Absteigern aus, da sei noch keine Entscheidung gefallen. Ebenso wie es mit Aufsteigern aus den beiden Oberliga-Staffeln aussieht.

Titelfoto: imago images/opokupix

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