"Es wäre Wahnsinn": Regionalliga Nordost drohen schwere Zeiten

Leipzig - Aufgrund des bevorstehenden Saisonabbruchs und der damit verbundenen Aussetzung der Abstiegsregelung droht der Fußball-Regionalliga Nordost eine Mammutsaison.

Im schlechtesten Fall könnten in der nächsten Saison 23 Mannschaften in der Staffel spielen - eine Mammutsaison droht!
Im schlechtesten Fall könnten in der nächsten Saison 23 Mannschaften in der Staffel spielen - eine Mammutsaison droht!  © PICTURE POINT / S. Sonntag

Im schlechtesten Fall könnten 23 Mannschaften in der Staffel spielen. Dies ist ein Szenario, das die Verantwortlichen im Nordostdeutschen Fußball-Verband (NOFV) mit großer Sorge sehen.

"Es wäre Wahnsinn, wenn wir mit 23 Mannschaften in die neue Saison starten", sagte NOFV-Präsident Hermann Winkler dem "Kicker" (Dienstag).

Am 16. April soll in einer Präsidiumssitzung endgültig über den Abbruch der aktuellen Spielzeit entschieden werden.

Dann stünde Viktoria Berlin als Meister und Aufsteiger fest, Absteiger gäbe es wie in der Vorsaison keine.

Aus der bereits abgebrochenen Oberliga stehen Tasmania Berlin und der FC Eilenburg als Aufsteiger parat, wollen dieses Recht auch wahrnehmen.

Zudem könnten aus der 3. Liga der 1. FC Magdeburg und der Hallesche FC absteigen. Dann hätte die Liga in der kommenden Saison 46 Spieltage, da aufgrund der ungeraden Anzahl an Mannschaften immer ein Club spielfrei hat.

Ohne Drittliga-Absteiger wären es immer noch 21 Teams. Diese Zahl könnte sich reduzieren, wenn Bischofswerda sich wie angekündigt freiwillig in die Oberliga zurückzieht. Beim NOFV beschäftigt man sich bereits damit, den Saisonstart um eine oder zwei Wochen vorzuziehen.

Titelfoto: PICTURE POINT / S. Sonntag

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