Zwei Bewerber als NOFV-Präsident nach Tod von DFB-Vize Bugár

Leipzig - Hermann Winkler (57) und Bernd Schultz (63) bewerben sich um die Nachfolge des verstorbenen Erwin Bugár (†68) als Präsident des Nordostdeutschen Fußball-Verbandes (NOFV). Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch.

Hermann Winkler (57), Präsident des Sächsischen Fußball-Verbandes (SFV), bewirbt sich ebenso um das Amt des NOFV-Präsidenten...
Hermann Winkler (57), Präsident des Sächsischen Fußball-Verbandes (SFV), bewirbt sich ebenso um das Amt des NOFV-Präsidenten...  © Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa

Die Wahl des Präsidenten soll vom Gesamtpräsidium des NOFV, das neben den sechs Landespräsidenten auch noch die Ausschussvorsitzenden umfasst, im Januar vollzogen werden. Dieser führt den Verband dann bis zum 2022 geplanten ordentlichen NOFV-Kongress.

Nach Bugárs Tod (TAG24 berichtete) hatten die Vizepräsidenten Winkler und Schultz die Amtsgeschäfte interimsmäßig gemeinsam übernommen.

Sachsens Präsident Winkler hatte die Mitglieder des Präsidiums per Mail von seiner Kandidatur unterrichtet. Am Mittwoch bestätigte er das der dpa, wollte vor einem öffentlichen Statement zu Inhalten seiner Bewerbung aber zunächst mit den NOFV-Gremien reden.

Der 57-Jährige ehemalige sächsische Minister führte bereits über Jahre den Landessportbund Sachsen (LSB) und ist seit knapp fünf Jahren SFV-Präsident, was er auch bei einer Wahl zum NOFV-Präsidenten bleiben würde. Er gilt als extrem gut vernetzt in Politik, Wirtschaft und Sport.

Auch Bernd Schultz bewirbt sich

... wie Bernd Schultz (63), Präsident des Berliner Fußball-Verbandes (BFV).
... wie Bernd Schultz (63), Präsident des Berliner Fußball-Verbandes (BFV).  © imago images/Matthias Koch

"Ja, ich werde mich auch auf das Amt bewerben", sagte Schultz, Präsident des Berliner Fußball-Verbandes, am Mittwoch der dpa. Der 63 Jahre alte Verwaltungsbeamte der Polizei wollte aber ebenfalls zunächst im internen Kreis die Ausführungen der Bewerbung besprechen.

Auch das Amt in Berlin möchte Schultz nach den anstehenden Wahlen im kommenden Sommer weiter ausüben: "Das ist alles eine Frage eines ausgeklügelten Zeitmanagements. Die doppelte Beanspruchung kann man sicher nicht immer bewältigen, aber über einen überschaubaren Zeitraum ist das möglich."

Titelfoto: Bildmontage / PICTURE POINT/Gabor Krieg / Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa / imago images/Matthias Koch

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