"Pöbelein", "Falschaussagen" und "Bedrohung": VfR Aalen trennt sich von Trainer Wolf

Aalen - Nach angeblichen "Pöbeleien", "Falschaussagen" und anderem groben Fehlverhalten hat sich Fußball-Regionalligist VfR Aalen mit sofortiger Wirkung von Trainer Uwe Wolf (54) getrennt.

Uwe Wolf (54) war früher Bundesligaspieler des 1. FC Nürnberg und des TSV 1860 München.
Uwe Wolf (54) war früher Bundesligaspieler des 1. FC Nürnberg und des TSV 1860 München.  © imago/eibner

"Die Verantwortlichen fühlten sich aufgrund zahlreicher sowohl interner als auch externer Vorfälle zu diesem Schritt gezwungen", teilte der Tabellenzehnte der Südwest-Staffel am Donnerstag mit.

Der 54 Jahre alte frühere Bundesligaspieler des 1. FC Nürnberg und des TSV 1860 München sei daher freigestellt worden.

Zu den Vorfällen zählen nach Klubangaben unter anderem die "Bedrohung von Vereinsmitarbeiten", die "mehrfache Missachtung klarer Anweisungen von Geschäftsleitung und Gremien", "Pöbeleien (& Lügen) gegenüber Sponsoren" sowie "vereinsschädigende Falschaussagen".

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Das Sportgericht der Regionalliga Südwest in Karlsruhe hatte Wolf kurz zuvor für zwei Spiele gesperrt und eine Geldstrafe gegen ihn verhängt.

Dieses Urteil beruht laut eines Sprechers der Liga darauf, dass sich Wolf am 9. Oktober während des Spiels beim FC 08 Homburg nicht an einen für drei Spiele geltenden Innenraumverweis gehalten hatte. Dieser sei nach einem Spiel elf Tage zuvor beim VfB Stuttgart II ausgesprochen worden. Zudem liefen derzeit noch weitere Verfahren gegen Wolf, der den VfR erst seit knapp elf Monaten trainiert hatte.

Bis zum Saisonende soll der bisherige Co-Trainer Christian Demirtas (37) die Aalener Mannschaft als Interimscoach betreuen.

Titelfoto: imago/eibner

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