Sachsenpokal: CFC gibt sich keine Blöße und zieht zum 15. Mal ins Finale ein

Leipzig - Der CFC steht zum 15. Mal im Finale des sächsischen Landespokals! Fünf Wochen nach dem Drittliga-Abstieg feierte das neu formierte Team von Trainer Daniel Berlinski den ersten Pflichtspielsieg: 3:0 (2:0) beim FC International Leipzig.

Lukas Knechtel (l.) und Torschütze Danny Breitfelder beim Jubel zum 1:0 für Chemnitz.
Lukas Knechtel (l.) und Torschütze Danny Breitfelder beim Jubel zum 1:0 für Chemnitz.  © Picture Point/Roger Petzsche

"Wir sind zufrieden. Ein guter Einstand in die Saison. Bei diesen Temperaturen konnte man kein Feuerwerk erwarten", sagte CFC-Sportdirektor Armin Causevic nach dem Abpfiff. 

Die Messestädter, die ihr Heimspiel vor 200 Zuschauern im altehrwürdigen Bruno-Plache-Stadion austrugen, gerieten in der 19. Minute in Rückstand. Danny Breitfelder traf mit einem Flachschuss ins rechte untere Eck.

Der Oberligist war im Gegenzug ganz dicht am Ausgleich dran: Lovro Sindik jagte einen Freistoß direkt aufs kurze Eck. CFC-Schlussmann Jakub Jakubov hatte aufgepasst und sicherte sich die Kugel.

In der 35. Minute leistete sich Tim Campulka an der Mittellinie einen leichtfertigen Ballverlust. Den folgenden Konter der Leipziger schloss Zamoranho Ho-A-Tham ab. Der Niederländer scheiterte an Jakubov.

Kurz vor der Pause fiel das 2:0. Den ersten Ball klärte Dong-Min Kim auf der Linie. Der Abstauber von Christian Bickel landete im Netz.

Leichtes Spiel in Hälfte zwei

CFC-Coach Daniel Berlinski war zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft.
CFC-Coach Daniel Berlinski war zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft.  © Picture Point/Roger Petzsche

Mit der klaren Führung im Rücken hatten die Chemnitzer nach dem Seitenwechsel leichtes Spiel. 

Das hohe Tempo gingen sie bei Temperaturen von 36 Grad im Schatten nicht mehr. Den Leipzigern fehlten die spielerischen Mittel, um mit dem Anschlusstor nochmal für Spannung zu sorgen. Der 18-Meter-Freistoß von Sindik strich über den Kasten.

Die wenigen Angriffsaktionen der Gäste brachten nur einmal echte Gefahr: Breitfelder legte in der Schlussphase für Tobias Müller auf. Der verstolperte den Ball. 

Sekunden vor dem Abpfiff traf Müller - per Foulelfmeter zum 3:0-Endstand. 

UPDATE: Finalgegner steht fest

Der CFC trifft am 22. August auswärts auf den FC Eilenburg. Die Nordsachsen gewannen überraschend gegen Lok Leipzig mit 1:0.

Titelfoto: Picture Point/Roger Petzsche

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