Sachsens Fußballfans stürmen Stadien in Tschechien

Teplice - Sachsens Fußballfreunde jubeln seit Neuestem den tschechischen Clubs in Usti nad Labem, Teplice und Varnsdorf - nahe der sächsisch-tschechischen Grenze - zu.

Fußballfreuden grenzenlos: In Teplice feiern tschechische und sächsische Fans gemeinsam.
Fußballfreuden grenzenlos: In Teplice feiern tschechische und sächsische Fans gemeinsam.  © FK Teplice

An der Besiegelung von Dynamos Abstieg liegt es nicht: In Tschechien sind Zuschauer in den Stadien wieder erlaubt.

Die nordböhmischen Fußballclubs freut der unerwartete Fan-Zuwachs aus Sachsen. "Es sind tolle sportbegeisterte Fans", so Martin Kovarik, Sprecher von FK Teplice.

Die meisten Sachsen buchen online. Beim Spiel des Erstligisten gegen Zlin am 4. Juli war jeder Fünfte der etwa 3500 Fußballfreunde im Teplicer Stadion aus Deutschland angereist.

"Wir würden uns freuen, wenn uns die deutschen Fans auch nach der Corona-Krise erhalten bleiben." Auch beim Zweitligisten Usti nad Labem sitzen neuerdings vermehrt sächsische Fußballfans auf den Zuschauerrängen.

Bei der letzten Begegnung gegen Trinec waren es rund 15 Prozent, wie Sportmanager Petr Heidenreich bestätigt. "Auch der Fanshop ist gut besucht." Der Club pflegt gute Beziehungen zu Dynamo. Beide Vereine fördern ihre Nachwuchskicker in einem gemeinsamen Projekt.

Sogar im kleinen Varnsdorf kommen Fans zu den Spielen des Zweitligisten über die Grenze. Von rund 600 Zuschauern waren es zuletzt etwa 60. Seit 22. Juni sind in Tschechien unter Auflagen bis zu 5000 Besucher (je nach Stadiongröße) möglich.

Übrigens: Für diesen Samstag im Teplicer Stadion (Teplice gegen Viktoria Zizkov aus Prag) haben schon wieder zahlreiche Sachsen gebucht ...

Titelfoto: FK Teplice

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