So könnte die Fußball-EM nächstes Jahr ablaufen

Nyon (Schweiz) - Die Europäische Fußball-Union plant für die Europameisterschaft im nächsten Jahr mit vier verschiedenen Corona-Szenarien für ihre zwölf Spielorte.

München bleibt Gastgeber der auf 2021 verschobenen Fußball-Europameisterschaft und richtet wie geplant insgesamt vier Spiele aus.
München bleibt Gastgeber der auf 2021 verschobenen Fußball-Europameisterschaft und richtet wie geplant insgesamt vier Spiele aus.  © dpa/Matthias Balk

Wie die UEFA am Freitagabend nach einem Bericht von sportschau.de bestätigte, basiert das erste Szenario auf der Annahme, das Coronavirus soweit im Griff zu haben, dass im Sommer in vollen Stadien gespielt werden kann.

Das zweite Szenario sieht eine Stadionauslastung von 50 bis 100 Prozent vor. Bei der dritten Variante dürfte rund ein Drittel der Zuschauerplätze besetzt werden. Das vierte Szenario beinhaltete den kompletten Zuschauer-Ausschluss, es käme zu Geisterspielen.

Am 5. März soll eine definitive Regelung getroffen werden, wie viele Zuschauer an den Spielstätten in die einzelnen EM-Stadien dürfen. Dann will die UEFA festlegen, an welchem der zwölf Spielorte welches Szenario zum Einsatz kommt. Die Festlegung für die zwölf Spielorte soll dann verbindlich sein.

Jede Gastgeberstadt werde zusammen mit der UEFA zwei bis drei Szenarien auswählen und in den kommenden Wochen entsprechende Pläne entwickeln, teilte die UEFA auf Anfrage mit.

Titelfoto: dpa/Matthias Balk

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