Tor nicht gegeben: Technik versagt bei Premier-League-Neustart

Birmingham - Die Wiederaufnahme der Fußballsaison in der englischen Premier League hat mit einem dicken Patzer begonnen.

Aston Villas Torhüter Orjan Nyland (4.v.l) hält den Ball.
Aston Villas Torhüter Orjan Nyland (4.v.l) hält den Ball.  © Paul Ellis/Nmc Pool/PA Wire/dpa

Die Partie zwischen den Aufsteigern Aston Villa und Sheffield United endete am Mittwochabend mit einem 0:0, weil die Torlinientechnik versagte.

Nach einem Freistoß von Sheffield United gegen Ende der ersten Halbzeit fiel Villa-Torwart Orjan Nyland mit dem Ball in den Händen klar hinter die Torlinie.

Doch Schiedsrichter Michael Oliver bekam kein Signal und gab dementsprechend auch kein Tor.

Das für die Technik verantwortliche Unternehmen Hawk-Eye Innovations entschuldigte sich nach der Partie auf Twitter für den Fauxpas.

Die Schiedsrichter hätten kein Signal auf ihre Armbanduhr oder den Kopfhörer bekommen, weil die Sicht aller sieben Kameras im Torbereich von Torwart, Verteidiger und Torpfosten verdeckt gewesen sei, teilte Hawk-Eye Innovations mit.

Eine solche Sichtbehinderung habe es zuvor in über 9000 Spielen, in denen die Technik eingesetzt wurde, noch nie gegeben.

Titelfoto: Paul Ellis/Nmc Pool/PA Wire/dpa

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