Ex-Bayern-München-Legende Franck Ribéry zu Eintracht Frankfurt? Das ist dran

Frankfurt am Main/Florenz - Er prägte eine Ära beim FC Bayern München und wird auch zwei Jahre nach seinem Abgang noch immer verehrt. Könnte Franck Ribéry (37) nach einem kurzen Italien-Intermezzo wieder in die Bundesliga zurückkehren? Mit Eintracht Frankfurt soll es einen potentiellen Abnehmer geben.

Ex-Bayern-Kicker Franck Ribéry (37, M) im Trikot seines jetzigen Arbeitgebers AC Florenz, hier im Zweikampf mit Inter Mailands Danilo D’Ambrosio (32, l.) und
Ex-Bayern-Kicker Franck Ribéry (37, M) im Trikot seines jetzigen Arbeitgebers AC Florenz, hier im Zweikampf mit Inter Mailands Danilo D’Ambrosio (32, l.) und  © Luca Bruno/AP/dpa

Wobei dies, glaubt man den Aussagen des spanischen Sport-Onlineportals "Don Balon", so nicht ganz richtig wäre. Denn viel eher soll der französische Vize-Weltmeister von 2006 selbst daran interessiert sein in Richtung Mainmetropole zu wechseln.

Der aktuell beim AC Florenz kickende, mittlerweile 37-jährige Ausnahmekicker verlebte in der Serie A nicht gerade einen Höhenflug, würde sich in den ihm altbekannten Bundesliga-Gefilden wohl nochmals gut genug fühlen, um für ein oder zwei Saisons eine gute Ergänzung darzustellen.

Das Projekt Eintracht scheint Ribéry wohl am ehesten zu reizen, zumal mit SGE-Coach Adi Hütter (51) ein wahrhafter "Besser-Macher" auf der Bank sitzt. In seinen bisherigen Spielzeiten als Übungsleiter der Hessen stellte der Österreicher eindrucksvoll unter Beweis, dass er schon so einige Kicker um eine bis mehrere Stufen stärker machte.

Eintracht Frankfurt bangt um Leistungsträger, hat aber Meistermacher in der Hinterhand
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Aber wie realistisch kann ein Wechsel Ribérys, dessen Vertrag mit dem Toskana-Klub am Ende der Saison ausläuft, wirklich sein? Fakt ist, dass die Eintracht mit Filip Kostic (28) eine wahre Granate auf der linken Außenbahn in ihren Reihen hat.

Auf rechts fällt die Qualität im Vergleich zum Super-Serben zwar recht deutlich ab, mit Erik Durm (28), Almamy Touré (24), Aymen Barkok (22) und ab der nächsten Spielzeit Christopher Lenz (26, noch Union Berlin), hat man aber zumindest quantitativ mehr als ausreichend Möglichkeiten.

Eintracht Frankfurt wollte Franck Ribéry schon nach Abgang vom FC Bayern München

Zudem könnten neben mangelndem Bedarf auch das Alter sowie die Verletzungsanfälligkeit und allem voran das Gehalt des ehemaligen Weltklasse-Fußballers eine nicht zu überspringende Hürde für die Adlerträger darstellen. Kurios: Nach Ribérys Bayern-Abgang im Sommer 2019 war die Eintracht scheinbar kurz, aber intensiv daran interessiert den Franzosen zu verpflichten.

Letztlich scheiterten die Verhandlungen wohl auch daran, weil Frankfurt dem Dribbelkünstler nur einen Einjahresvertrag anbot.

Titelfoto: Luca Bruno/AP/dpa

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