Lukas Nmecha will zurück in die Bundesliga: Drei Klubs buhlen um den U21-Europameister

Frankfurt am Main/Leipzig/Stuttgart - U21-Europameister Lukas Nmecha (22) will zurück in die Bundesliga! Weder bei seinem langjährigen Arbeitgeber Manchester City, noch beim RSC Anderlecht, an den er zuletzt ausgeliehen war, sieht der 22-Jährige seine fußballerische Zukunft. Und scheinbar wollen ihm gleich drei Klubs aus dem deutschen Oberhaus diesen Wunsch erfüllen.

Mit seinem goldenen Tor schoss Lukas Nmecha (22) die deutsche U21-Auswahl gegen Portugal zum Europameister-Titel.
Mit seinem goldenen Tor schoss Lukas Nmecha (22) die deutsche U21-Auswahl gegen Portugal zum Europameister-Titel.  © dpa/Marton Monus

Wie Sky Sport berichtet, könnten sich Eintracht Frankfurt, der VfB Stuttgart und der Vizemeister der vergangenen Spielzeit, RB Leipzig, eine Verpflichtung Nmechas sehr gut vorstellen.

Der Stern des gebürtigen Hamburgers ging beim U21-Kontinentalturnier in Slowenien und Ungarn so richtig auf.

Nicht nur, dass er im Endspiel gegen Portugal den goldenen Treffer erzielte, mit vier Treffern wurde der Mittelstürmer darüber hinaus zum Torschützenkönig des Wettbewerbs. Den Coach der Skyblues, Pep Guardiola (50), konnte er damit aber scheinbar nicht überzeugen.

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Weiterhin sieht man im Starensemble wohl keinerlei Verwendung für den deutschen Jungnationalspieler. In Belgien verlebte Nmecha eigenen Aussagen zufolge ein "fantastisches Jahr", dennoch müsse er "weiterziehen", so der 1,85 Meter große Angreifer weiter.

Erste Erfahrungen durfte Nmecha, der die deutsche und englische Staatsbürgerschaft innehat, in der Bundesliga bereits sammeln. Von August 2019 bis Januar 2020 wurde er von Manchester zum VfL Wolfsburg verliehen. Die Kürze der Leihe verrät jedoch schon, dass dieses Intermezzo von wenig Erfolg geprägt war.

Darüber hinaus kickte Nmecha bereits leihweise für Preston North End und den FC Middlesbrough. Einen Einsatz für die erste Mannschaft der Citizens durfte er bislang noch nicht feiern.

Lukas Nmecha sieht keine Zukunft bei Leih-Verein RSC Anderlecht und Arbeitgeber Manchester City

Auch deshalb dürfte es nicht zu einer Verlängerung des noch bis 30. Juni 2022 geltenden Kontraktes mit dem Scheich-Klub kommen. Während die SGE sicherlich einen Ersatz für 28-Tore-Stürmer André Silva (25) finden muss, könnte auch der VfB einen Abgang von Sturm-Schlacks Sasa Kalajdzic (23) kompensieren müssen.

Bei den Roten Bullen ist man hingegen noch nicht gänzlich mit den in der Vorsaison neu verpflichteten Angreifern Alexander Sörloth (25) und Hee-chan Hwang (25) zufrieden.

Das Sommer-Transferfenster dürfte für Nmecha nicht nur richtungsweisend, sondern auch mindestens ebenso turbulent werden.

Titelfoto: dpa/Marton Monus

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