1. FC Köln beendet Trainingslager: Coach Gisdol zieht Bilanz

Donaueschingen/Köln – Nach dem neuntägigen Trainingslager des 1. FC Köln ist Trainer Markus Gisdol (51) zufrieden mit den taktischen Fortschritten seines Teams.

Markus Gisdol (51) ist seit November 2019 Trainer des 1. FC Köln
Markus Gisdol (51) ist seit November 2019 Trainer des 1. FC Köln  © Ronald Wittek/epa-Pool/dpa

Am Donnerstag gab Gisdol seine Eindrücke in einem Interview auf der Vereinshomepage wieder.

Der FC-Trainer spricht von "tollen Bedingungen", die man für intensive Trainingseinheiten genutzt habe. Zwar will Gisdol noch kein endgültiges Fazit ziehen, in den vergangenen drei Wochen sei man aber "vorangekommen".

Gearbeitet habe man am Spiel gegen den Ball, den Abständen und dem Verschieben. Im Gegensatz zur Endphase der Vorsaison möchte der Coach mit Vertikalspiel wieder schneller und direkter vor das gegnerische Tor kommen und setzte hier einen taktischen Schwerpunkt.

In Donaueschingen durften mit Castrop, Cestic, Lemperle und Voloder auch vier Talente vorspielen. Für die jungen Spieler sei der erst 18-jährige Jan Thielmann bereits ein Vorbild. 

Gisdol fordert Geduld ein und will den Talenten die nötige Zeit geben: "Die jungen Spieler sollen ohne Druck bei uns wachsen. In einem intakten Team funktioniert das am besten. Und im Moment ist unser Team, was die Mannschaftsstruktur betrifft, in einem sehr guten Zustand."

Auch in Bezug auf den Teamgeist ist der Übungsleiter optimistisch, nachdem dieser während der Corona-Pause "ein wenig verloren gegangen war", sei zuletzt "wieder etwas zusammengewachsen". 

Erstes Pflichtspiel in Köln gegen Altglienicke

Bis zum ersten Pflichtspiel der Saison bleiben dem 1. FC Köln noch zwei Wochen Vorbereitung. Das Pokalspiel gegen die VSG Altglienicke wird nach Tausch des Heimrechts in Köln stattfinden und wurde am Donnerstag auf den 12. September (15.30 Uhr) terminiert.

Wie die meisten Fans hofft auch Gisdol auf eine baldige Rückkehr der Zuschauer in die Stadien: "Ich bin zuversichtlich, dass wir da Schritt für Schritt vorwärtskommen und es nicht mehr ewig dauert."

Titelfoto: Ronald Wittek/epa-Pool/dpa

Mehr zum Thema 1. FC Köln:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0