1. FC Köln: Duda bringt Hoffnung zurück, aber ein Problem bleibt

Köln – Mit dem 1:1 gegen Eintracht Frankfurt ist dem 1. FC Köln zumindest ein kleiner Befreiungsschlag gelungen. Der Punkt gibt Hoffnung, die Sorgen bleiben aber.

Ondrej Duda sicherte dem 1. FC Köln mit seinem Tor den ersten Punkt.
Ondrej Duda sicherte dem 1. FC Köln mit seinem Tor den ersten Punkt.  © Marcel Kusch/dpa

Nach dem Spiel dürfte bei den Kölnern Erleichterung herrschen. Denn mit dem Remis konnte die Negativserie von drei Niederlagen zuletzt zumindest unterbrochen werden.

Und insbesondere die zweite Hälfte dürfte auch Trainer Markus Gisdol gefallen haben. Offensiv setzten die Spieler den Matchplan besser um als zuvor und fuhren so zumindest einen Teilerfolg ein.

"Es ist schön, wieder gelernte Spieler auf den Außenpositionen zu haben", lobte Gisdol nach dem Spiel Ismail Jakobs (21) und Marius Wolf (25). 

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Während Jakobs dem Kölner Spiel mit seiner Physis und Schnelligkeit half, harmonierte Wolf auf der rechten Seite im Verlauf der Bundesliga-Partie am Sonntag immer besser mit Kingsley Ehizibue (25).

Jener Ehizibue musste verletzungsbedingt jedoch ausgewechselt werden. Gisdol ist zuversichtlich, dass es den Nigerianer nicht schlimmer erwischt hat und attestierte dem Rechtsverteidiger eine spürbare Formverbesserung.

Punktgarant war schließlich Ondrej Duda, dem der Treffer Aufwind geben dürfte. Und im Sturm lauert Anthony Modeste auf seine nächste Chance. Offensiv zeigte sich Köln insgesamt bundesligatauglich.

1. FC Köln: Individuelle Patzer haben immer wieder Gegentore zur Folge

Kölns Sebastiaan Bornauw verursachte gegen Frankfurt einen Foulelfmeter.
Kölns Sebastiaan Bornauw verursachte gegen Frankfurt einen Foulelfmeter.  © Marcel Kusch/dpa

Vielleicht hätte der FC das Spiel sogar gewinnen können, wäre die Defensivleistung etwas besser gewesen. Weitgehend stabil zeigten sich die Kölner, bis es mal wieder einen Foulelfmeter gegen das Team gab (45./+2).

Nach einem Zweikampf zwischen Sebastiaan Bornauw und Daichi Kamada hatte Schiedsrichter Jablonski zunächst kein Foul gesehen. Nach einem Videobeweis gab es dann aber einen Strafstoß.

Für Gisdol ein "Nackenschlag" und leider keine neue Erfahrung. Denn auch wenn die Entscheidung umstritten war, ging Bornauw einfach zu ungestüm zum Ball. So verursachten die Kölner im vierten Spiel bereits den dritten Foulelfmeter.

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Soll der Klassenerhalt gelingen, muss die Anzahl schwerwiegender Patzer endlich reduziert werden.

Und selbst bei aller Freude hält die sieglose Serie der Kölner an und beträgt nun schon 14 Spiele. 

Am kommenden Freitag (23. Oktober, 20.30 Uhr) wird die Aufgabe beim VfB Stuttgart nicht einfacher. Der Aufsteiger ist mit sieben Punkten stark in die Saison gestartet.

Update, 10.05 Uhr: Ehizibue nicht verletzt

Am Montagmorgen gab der FC Entwarnung. Kingsley Ehizibue hat "keine schlimmere Verletzung" und konnte das Regenerationsprogramm mit der Mannschaft absolvieren.

Zum Wochenbeginn fallen Florian Kainz, Jonas Hector, Marco Höger, Christian Clemens, Jan Thielmann und Robert Voloder (Quarantäne) weiterhin aus.

Titelfoto: Marcel Kusch/dpa

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