Medienberichte: 1. FC Köln entlässt Markus Gisdol nach Pleite gegen Mainz!

Köln - Aus und vorbei! Markus Gisdol (51) wurde vom 1. FC Köln wie erwartet nach der 2:3-Heimniederlage gegen den 1. FSV Mainz 05 entlassen.

Markus Gisdol (51) wurde vom 1. FC Köln nach der Last-Minute-Pleite gegen den 1. FSV Mainz 05 wie erwartet entlassen.
Markus Gisdol (51) wurde vom 1. FC Köln nach der Last-Minute-Pleite gegen den 1. FSV Mainz 05 wie erwartet entlassen.  © dpa/Thilo Schmuelgen/Reuters-Pool

Das berichten mehrere Medien übereinstimmend. Nach der Partie stand Gisdol erst regungslos vor seiner Bank und verschwand dann in die Katakomben, nachdem er seine Spieler abgeklatscht hatte. Damit verabschiedete sich der 51-Jährige allem Anschein nach auch als Trainer der Rheinländer.

Die Trennung sei beschlossene Sache, berichteten Sport1 und der Express keine zwei Stunden nach dem nunmehr achten sieglosen Bundesliga-Spiel am Sonntagabend. Eine Bestätigung des Tabellenvorletzten gab es dafür zunächst nicht.

Sportchef Horst Heldt (51) äußerte sich zuvor nicht und lehnte eine Interview-Anfrage des TV-Senders Sky ab. Berichten zufolge könnte Routinier Friedhelm Funkel (67) die Aufgabe übernehmen, den Klub in den restlichen sechs Saisonspielen vor dem Gang in die 2. Liga zu bewahren.

"Mich hat noch niemand kontaktiert. Das Spiel ist aber auch gerade erst vorbei", sagte Funkel dem Express. Demnach halte er sich aber für eine kurzfristige Amtsübernahme bereit.

Bei Sky hatte Gisdol zuvor erklärt: "Ich rechne mit gar nichts, ich versuche, meine Jungs zu trösten. Es geht um den 1. FC Köln und meine Mannschaft." Der seit November 2019 in Köln tätige Coach bekannte, er sei "natürlich enttäuscht, das ist ja klar nach so einem Spiel, wo Du gefühlt auch die drei Punkte hättest machen können."

Kapitän Jonas Hector (30) kauerte nach dem Abpfiff minutenlang an einer Bande und erklärte seine Reaktion so: "Man ärgert sich natürlich über das Spiel, dass wir das Spiel verloren haben. Wir haben die Gegentore zu leicht hergegeben." Von einem Abstieg wollte der einstige Nationalspieler aber noch lange nichts wissen.

Titelfoto: dpa/Thilo Schmuelgen/Reuters-Pool

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