Anthony Modeste schießt 1. FC Köln zum knappen Pokalsieg gegen Osnabrück

Köln – Kölner Arbeitssieg im DFB-Pokal: Am Dienstagabend hat der 1. FC Köln gegen den Zweitligisten VfL Osnabrück glanzlos, aber verdient mit 1:0 (1:0) gewonnen. Anthony Modeste schoss den FC mit seinem Tor (45.+1) ins Achtelfinale des DFB-Pokals.

Kölns Anthony Modeste (l.) trifft gegen Osnabrücks Torhüter Philipp Kühn (r.) zur 1:0-Führung.
Kölns Anthony Modeste (l.) trifft gegen Osnabrücks Torhüter Philipp Kühn (r.) zur 1:0-Führung.  © Marius Becker/dpa

Köln nahm die ungewohnten Favoritenrolle direkt an, tat sich aber zunächst schwer. Im 4-1-4-1-System mit Dimitris Limnios, Anthony Modeste und Ismail Jakobs für Elvis Rexhbecaj, Jan Thielmann und Dominick Drexler war der FC um Kontrolle und einen ruhigen Spielaufbau bemüht.

Da die Hausherren aber wie die Gäste das Risiko scheuten, gab es in der Anfangsphase kaum Strafraumszenen. Beide Teams setzten auf Umschaltaktionen nach Ballgewinnen, die aber noch keine Chancen zur Folge hatten.

Die Geißböcke bekamen erst nach einer halben Stunde mehr Tempo und Präzision in ihr Offensivspiel. In der 35. Minute traf Ellyes Skhiri nach einer Flanke von Marius Wolf die Latte.

Köln brach nun immer öfter auf den Flügelpositionen durch und näherte sich der Führung an. Nach zuvor zwei Abseitssituationen war es dann Anthony Modeste, der noch vor der Pause das erste Tor der Partie erzielte.

Nach einem Ballgewinn landete die Kugel zunächst bei Duda, der clever auf die Kölner Sturmspitze durchsteckte. Modeste überwand VfL-Keeper Kühn aus kurzer Distanz zum 1:0 (45.+1).

Die Startelf des 1. FC Köln

So ging der VfL Osnabrück ins Pokalduell

1. FC Köln verteidigt die knappe Führung ins Ziel

Kölns Salih Özcan (l.) und Osnabrücks Ludovit Reis kämpfen um den Ball.
Kölns Salih Özcan (l.) und Osnabrücks Ludovit Reis kämpfen um den Ball.  © Marius Becker/dpa

Nach dem Seitenwechsel änderte sich nicht viel am Spielgeschehen. Köln blieb das bessere Team in einer Partie auf überschaubarem Niveau.

Torchancen blieben weiterhin auf beiden Seiten Mangelware. Gegen etwas passivere Köln kam der Osnabrücker Amenyido nach 59 Minuten zum Abschluss, Meré war jedoch zur Stelle.

Den ersten Ansatz einer Kölner Chance hatte Ondrej Duda, dessen Abschluss aber keine Gefahr darstellte.

Kurz danach hatte Modeste dann Feierabend und Kapitän Jonas Hector kam ins Spiel. Bei Köln rückte danach Duda in die Position der hängenden Spitze.

Spielerisch fehlten den Gastgebern weiterhin zündende Ideen. Wenig überraschend hatten in der Folge der eingewechselte Jan Thielmann (73.) und Noah Katterbach (75.) ordentliche Abschlüsse aus der Distanz.

Angesichts der knappen Führung blieb es aber auch in der Endphase des Spiels spannend. Ihorst vergab die beste Gelegenheit der Osnabrücker nach einem Konter (83.). Nach 93 Minuten war der Kölner Sieg perfekt.

Für die FC-Profis gibt es nun eine kurze Winterpause. Bereits am 2. Januar steht das nächste Ligaspiel gegen den FC Augsburg an.

Titelfoto: Marius Becker/dpa

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