Köln-Coach Gisdol kämpft um Job und meint: "Haben alles in der eigenen Hand"

Köln - Den 1. FC Köln trennt nur noch die bessere Tordifferenz von einem direkten Abstiegsplatz. Für Trainer Markus Gisdol (51) wird es nach dem 0:1 in Wolfsburg immer enger.

Kölns Trainer Markus Gisdol (51) steht am Spielfeldrand.
Kölns Trainer Markus Gisdol (51) steht am Spielfeldrand.  © Swen Pförtner/dpa

Trotzdem spielen die Kölner nicht wie ein Team, das sein Trainer nicht mehr erreicht.

Seine vielleicht letzte Niederlage als Trainer des 1. FC Köln nahm Markus Gisdol (51) mit Kampfgeist und Selbstvertrauen hin. "Es gilt nicht zu jammern", sagte der 51-Jährige nach dem etwas unglücklichen 0:1 (0:0) beim VfL Wolfsburg.

"Wenn wir nur die Leistung betrachten, haben wir heute ein gutes Spiel gemacht. Vielleicht war es sogar besser als gut."

Wie es nun mit Gisdol weitergeht, ist die große Frage nach diesem Spiel.

Der Tabellen-16. ist mittlerweile seit sieben Spielen sieglos.

Von einem direkten Abstiegsplatz der Bundesliga trennt ihn nach dem Unentschieden der beiden direkten Konkurrenten FSV Mainz 05 und Arminia Bielefeld nur noch die bessere Tordifferenz.

Gisdol will Leistung der Kölner hoch halten

Gegen den VfL Wolfsburg hatte der 1. FC Köln am Samstagabend das Nachsehen. Die Kölner verloren.
Gegen den VfL Wolfsburg hatte der 1. FC Köln am Samstagabend das Nachsehen. Die Kölner verloren.  © Swen Pförtner/dpa

Und auch wenn der Kölner Sportchef Horst Heldt (51) seinem engen Vertrauten schon vor der Länderspielpause praktisch nur eine Jobgarantie für das jeweils nächste Spiel gegeben hat, ist diese Trainerfrage offenbar nicht so einfach zu beantworten, wie es jetzt auf den ersten Blick aussieht.

Denn zumindest eine Halbzeit lang taten die Kölner Spieler in der Volkswagen Arena alles dafür, um die Position ihres Trainers zu stärken.

Nach dem überzeugenden 2:2 gegen Borussia Dortmund setzten sie am Samstag gleich dem nächsten deutlich besser besetzten Team zu.

"Wenn wir die Leistung der letzten beiden Spielen halten können, ist es für uns möglich, schnell zu punkten. Wir haben alles in der eigenen Hand. Die Jungs werden nach diesem Spiel sicherlich nicht weniger Selbstvertrauen haben als vor dem Spiel", sagte Gisdol. Dabei kommt noch ein hartes Programm auf die Kölner zu.

Seine eigene Zukunft sei "das Thema, über das ich mir wirklich keine Gedanken mache. Die Leistungen gegen Dortmund und gegen Wolfsburg sind für uns die Messlatte und die Marschroute."

Titelfoto: Swen Pförtner/dpa

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