1. FC Köln in Not: Gisdol bangt gegen Frankfurt um sechs Spieler

Köln – Schwere Zeiten beim 1. FC Köln: Die Geissböcke plagen vor dem Duell bei Eintracht Frankfurt am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) große Personalsorgen.

Der Einsatz von FC-Kapitän Jonas Hector (30) steht gegen Eintracht Frankfurt auf der Kippe.
Der Einsatz von FC-Kapitän Jonas Hector (30) steht gegen Eintracht Frankfurt auf der Kippe.  © Sebastian Gollnow/dpa

"Wir haben sechs Schwergewichte auf der Verletztenliste", sagte Trainer Markus Gisdol (51) am Freitag.

Allerdings besteht bei Kapitän Jonas Hector (30), Ismail Jakobs (21) und dem zuletzt starken Ex-Frankfurter Marius Wolf (25) offenbar noch eine geringe Hoffnung.

"Vielleicht ist es gut, dass wir erst am Sonntag spielen und einen Tag mehr haben", sagte Gisdol vor dem 21. Bundesliga-Spieltag.

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Sicher ausfallen wird neben den noch nicht fitten Langzeitverletzten Florian Kainz (28) und Sebastian Andersson (29) weiterhin auch Innenverteidiger Sebastiaan Bornauw (21) wegen Rückenproblemen.

Derweil wird Dominick Drexler (30) nach seiner viel diskutierten Verunglimpfung der Fans im Mannschaftsbus wieder normales Mitglied des Teams sein.

"Das ist abgeschlossen und abgehakt", sagte Sportchef Horst Heldt (51): "Er hat eine Geldstrafe bekommen, nun gilt für ihn wieder das Leistungsprinzip." Gisdol gestand, dass er den im Kader stehenden Drexler in Mönchengladbach nicht eingesetzt hätte.

Via Twitter zitiert der 1. FC Köln die Personalsorgen von Trainer Markus Gisdol

FC-Coach Markus Gisdol (51) muss gegen Eintracht Frankfurt mit vielen Verletzten rechnen.
FC-Coach Markus Gisdol (51) muss gegen Eintracht Frankfurt mit vielen Verletzten rechnen.  © Rolf Vennenbernd/dpa

Trubel beim 1. FC Köln: Den Derby-Sieg konnte Markus Gisdol trotzdem genießen

Die vergangene Woche sei "in allen Bereichen eine Hochbelastungswoche" gewesen, sagte Gisdol. Die Siege gegen Arminia Bielefeld (3:1) und Derby-Gegner Borussia Mönchengladbach (2:1) standen dem bitteren Pokal-Aus bei Zweitligist Jahn Regensburg (5:6 n. Elfm.) gegenüber.

Hinzu kam die Diskussion um Drexler und den nach Fan-Protesten doch nicht eingestellten Mediendirektor Fritz Esser (39). Den Derby-Sieg habe Gisdol aber "mal zwei Tage genießen können".

Titelfoto: Montage: Sebastian Gollnow/dpa, Rolf Vennenbernd/dpa

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