Kölner Legende ätzt über FC-Kader: "Holt auch Superman nicht mehr raus"

Köln/Berlin – Klare Ansage im Abstiegskampf: Kölns Vereinslegende Pierre Littbarski (60) hat sich hinter FC-Trainer Markus Gisdol (51) gestellt.

Pierre Littbarski (60, l.), der lange Jahre beim 1. FC Köln gespielt hat, verteidigt Trainer Markus Gisdol (51) im Abstiegskampf.
Pierre Littbarski (60, l.), der lange Jahre beim 1. FC Köln gespielt hat, verteidigt Trainer Markus Gisdol (51) im Abstiegskampf.  © Montage: Ronny Hartmann/dpa, Andreas Gora/dpa

"Man sollte in Köln realistisch sein, wenn über Trainer Markus Gisdol diskutiert wird", sagt der Weltmeister von 1990 und langjährige Köln-Profi der Bild:

"Aus diesem Kader holt auch Superman nicht mehr raus, der FC schießt zu wenig Tore und fängt sich selbst zu viele ein. Deshalb ist auch mehr als Abstiegskampf nicht drin."

Horst Heldt (51), Sportchef des auf den Relegationsplatz abgerutschten Bundesligisten, hatte Coach Gisdol keine Job-Garantie bis Saisonende gegeben.

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"Das ist nicht mein Ding und der Horst hat genug Erfahrung. Er hat so viel Herzblut für den FC, dass er sich jede Entscheidung zweimal genau überlegt", sagte Littbarski und ergänzte: "Es ist doch ein Tagesgeschäft. Wir wissen alle, dass die Situation auch nach drei Spielen schon wieder ganz anders aussehen kann."

Nach der Länderspielpause hat der 1. FC Köln noch acht Ligaspiele vor der Brust. Als Nächstes geht es zum derzeit starken VfL Wolfsburg (3. April, 15.30 Uhr).

Titelfoto: Montage: Ronny Hartmann/dpa, Andreas Gora/dpa

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