1. FC Köln muss 15.000-Zuschauer-Regel umsetzen

Köln - Auch der 1. FC Köln muss sich an die neuen Corona-Regeln nach der Bund-Länder-Beschluss vom Donnerstag richten. Bei den zwei Bundesliga-Spielen vor der Winterpause dürfen nur 15.000 Zuschauer ins Kölner Stadion.

Fans beim letzten Spiel des 1. FC Köln im Stadion.
Fans beim letzten Spiel des 1. FC Köln im Stadion.  © Marius Becker/dpa

Wie der 1. FC Köln mitteilte, muss die Ticketvergabe für die letzten beiden Heimspiele gegen den FC Augsburg am 10. Dezember und gegen den VfB Stuttgart am 19. Dezember neu organisiert werden.

FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle (46) sagte: "Die vierte Welle ist da – deshalb werden wir auch in der jetzigen Situation wieder unserer Verantwortung gerecht, und werden alles Nötige dafür tun, um mit Impfen und Boostern endgültig in eine Normalität mit Corona zurückzukehren", sagt FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle.

Zu der Fan-Obergrenze im Stadion sagte er wiederholt: "Jetzt werden wir aber erstmal mit der vorübergehenden Kapazitätsbegrenzung leben müssen."

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Über die konkrete Umsetzung will sich der 1. FC Köln mit dem Gesundheitsamt der Stadt Köln abstimmen.

Zuletzt hatte es hier kurzfristige Probleme gegeben: Beim Derby gegen Gladbach wurde die Maskenpflicht im Stadion erst wenige Stunden vor dem Spiel mitgeteilt.

Alle gekauften Tageskarten werden zurückgebucht

Der Klub wird alle bereits gekauften Tageskarten zurückbuchen und das Geld erstatten, hieß für die betroffenen Spiele.

Alle Dauerkarteninhaber sollen in den kommenden Tagen per E-Mail darüber informiert werden, wie die Karten für die beiden letzten Heimspiele der Hinrunde vergeben werden.

Titelfoto: Marius Becker/dpa

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