1. FC Köln nach Hertha-Sieg abgerutscht, Trainer Funkel jedoch unbeirrt

Köln – Es geht um alles! Und ab jetzt befindet sich der 1. FC Köln in der heißen Phase. Denn nachdem Hertha BSC gegen den SC Freiburg gewonnen hatte, ist der Kölner Klub auf den Abstiegsplatz 17 gerutscht.

Trainer Friedhelm Funkel (67) zeigt sich motiviert und weiß, dass seine Spieler gewinnen wollen – und müssen.
Trainer Friedhelm Funkel (67) zeigt sich motiviert und weiß, dass seine Spieler gewinnen wollen – und müssen.  © Rolf Vennenbernd/dpa

Doch Geißböcke-Trainer Friedhelm Funkel (67) zeigt sich nach dem guten Restart des aus der Quarantäne gekommenen Alten Dame unbeirrt.

"Ich habe damit gerechnet, dass Hertha BSC so gut aus der Quarantäne kommt", sagte Funkel am Freitag über die Berliner, die mit vier Punkten aus zwei Spielen nach der Zwangspause an den Kölnern vorbeigezogen sind.

"Für uns hat das überhaupt nichts verändert. Wir wollen weder nach rechts noch nach links schauen." Sportchef Horst Heldt (51) fügte amüsiert an: "Wenn er nicht schaut, schaue ich auch nicht."

1. FC Köln: Geißbock unter Strom!
1. FC Köln 1. FC Köln: Geißbock unter Strom!

Im Heimspiel gegen den am Donnerstag von der Hertha mit 3:0 bezwungenen SC Freiburg am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) muss Funkel wahrscheinlich keinen Spieler ersetzen.

Nur Stürmer Sebastian Andersson (29) ist wegen anhaltender Knieprobleme fraglich. "Es ist ein tolles Gefühl, aus dem Vollen schöpfen zu können", sagte Funkel, der zudem Erleichterung in seinem Team nach zuletzt zwei Siegen verspürte.

"Die Mannschaft hat Spaß im Training gehabt. Da hat man gesehen, dass die beiden Siege gut getan haben. Das will ich auch am Sonntag wieder sehen."

Titelfoto: Montage: Rolf Vennenbernd/dpa

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