Transfer-Ticker für den 1. FC Köln: Marcel Risse freigestellt!

Köln – Nach dem Klassenerhalt arbeitet der 1. FC Köln nun am Kader für die nächste Erstligasaison. Wir geben einen Überblick der aktuellen Transfer-Gerüchte rund um den FC. 

Sportdirektor Horst Heldt (50) bastelt derzeit am Kader für Trainer Markus Gisdol (l.).
Sportdirektor Horst Heldt (50) bastelt derzeit am Kader für Trainer Markus Gisdol (l.).

In diesem Sommer steht FC-Sportdirektor Horst Heldt vor einer schwierigen Aufgabe. Einerseits muss er den Kader verkleinern. Zehn Leihspieler kehrten zurück und erhöhten die Anzahl der Profis zwischenzeitlich auf 36.

Andererseits offenbarte die aktuelle Saison auch einige Schwachstellen im Kader. Heldt muss also auch die Qualität erhöhen, um in der Saison 2020/21 erneut den Klassenerhalt zu schaffen.

Das sind bisherigen Sommertransfers beim 1. FC Köln (Stand: 29. Juli):

Zugänge:

  • Jannes Horn (23, Abwehr, Leihende)
  • Vincent Koziello (24, Mittelfeld, Leihende)
  • Salih Özcan (22, Mittelfeld, Leihende)
  • Joao Queiros (22, Abwehr, Leihende)
  • Louis Schaub (25, Mittelfeld, Leihende)
  • Frederik Sörensen (28, Abwehr, Leihende)

Abgänge:

  • Jan-Christoph Bartels (21, Tor, SV Waldhof Mannheim)
  • Yann Aurel Bisseck (19, Abwehr, ausgeliehen an Guimaraes)
  • Niklas Hauptmann (24, Mittelfeld, Leihe an Holstein Kiel)
  • Thomas Kessler (34, Tor, unbekannt)
  • Toni Leistner (29, Abwehr, Leihende)
  • Brady Scott (21, Tor, unbekannt)
  • Mark Uth (28, Sturm, Leihende)
  • Birger Verstraete (25, Mittelfeld, ausgeliehen an Royal Antwerpen)
  • Marcel Risse (30, Mittelfeld), freigestellt
  • Lasse Sobiech (29, Abwehr) freigestellt

Update, 8. August, 13.27 Uhr: Marcel Risse und Lasse Sobiech beim 1. FC Köln freigestellt

Der Fußball-Bundesligist 1. FC Köln und Marcel Risse gehen in Zukunft wohl getrennte Wege. Der Verein hat den Mittelfeldspieler, der seit 2003 im Verein ist und jahrelang Stammspieler war, freigestellt. Am Samstag beim ersten Mannschaftstraining der Kölner war der 30 Jahre alte Risse schon nicht mehr dabei. Er sei freigestellt worden, um mit anderen Vereinen Gesprächen über seine Zukunft führen zu können, bestätigte eine Club-Sprecherin. Risses Vertrag in Köln läuft noch bis 2022.

Auch Lasse Sobiech, der zuletzt an den FC St. Pauli verliehen worden war, wurde am Samstag freigestellt und kann sich ebenfalls einen neuen Verein suchen.

Update, 7. August, 11.54 Uhr: Talent Justin Diehl langfristig gebunden

Der 1. FC Köln hat das erst 15 Jahre alte Talent Justin Diehl langfristig gebunden. Wie der Fußball-Bundesligist am Freitag mitteilte, unterschrieb der Offensivspieler einen Vertrag bis 2023. "Justin zählt zu unseren Top-Talenten. Auch wenn er mit 15 Jahren noch ganz jung ist, wollen wir ihm mit diesem Schritt die langfristige Perspektive aufzeigen, bei uns Profi zu werden", sagte FC-Geschäftsführer Horst Heldt.

Der Junioren-Nationalspieler trägt seit der U8 das FC-Trikot und kam bereits in der vergangenen Saison im U17-Bundesligateam der Kölner zum Einsatz, in dem er in zehn Spielen neun Tore erzielte.

Dagegen gehen die Kölner und Tomas Ostrak vorerst wieder getrennte Wege. Der 20 Jahre alte Mittelfeldspieler wird an den tschechischen Verein MFK Karvina verliehen. 

Ostrak war 2016 vom tschechischen Club MFK Frydek-Mistek zum FC gewechselt und schon in der vergangenen Spielzeit an den österreichischen Erstligisten TSV Hartberg verliehen.

Update, 6. August, 15.14 Uhr: Köln verleiht Schindler an Hannover

Der Mittelfeldspieler Kingsley Schindler (27) wird in der kommenden Saison auf Leihbasis für Hannover 96 spielen, wie der 1. FC Köln offiziell mitteilte.

Spieler und Verein einigten sich einvernehmlich auf den Wechsel, weil Schindler in der vergangenen Saison oftmals nur auf der Bank saß. Bei den Niedersachsen soll er sein Potential nun besser zum Einsatz bringen können.

Update, 6. August, 15.14 Uhr: Heldt bestätigt Interesse an Zieler

Die Kölner scheinen einem Deal zumindest nicht abgeneigt. Heldt bestätigte, dass man nach einem Torhüter Ausschau halte und auch Zieler zu den Kandidaten gehöre.

"Er ist einer der Torhüter, mit denen wir uns beschäftigen. Es ist klar, dass wir eine Nummer zwei suchen, aber mit dem Anspruch, eine Nummer eins werden zu können. Wenn einer kommt, ist unsere Erwartung, dass er Gas gibt", sagte Heldt.

Aber erst müsse der Kader verkleinert werden. "Dann schauen wir, was wir machen können."

Update, 6. August, 11.43 Uhr: Gerücht um Torwart Ron-Robert Zieler

Ron-Robert Zieler könnte ein Torwart-Kandidat für den 1. FC Köln sein.
Ron-Robert Zieler könnte ein Torwart-Kandidat für den 1. FC Köln sein.  © Peter Steffen/dpa

Der bei Hannover 96 degradierte Weltmeister-Torwart Ron-Robert Zieler wird in diesem Sommer möglicherweise zu seinem Heimatclub 1. FC Köln zurückkehren. 

Das berichtete der "Kicker" in seiner Donnerstags-Ausgabe. Im Falle dieses Wechsels müsste der 31-Jährige allerdings Gehaltseinbußen hinnehmen und sich zunächst auch beim FC mit der Rolle der Nummer zwei hinter dem Stammkeeper Timo Horn begnügen.

Zieler ist in Köln geboren und aufgewachsen und spielte bereits in der Jugend bis zu seinem Wechsel zu Manchester United für den Geißbock-Club. 

In seiner Wahlheimat Hannover droht ihm nach der Rückkehr der alten und neuen Nummer eins Michael Esser nur noch ein Tribünenplatz. 

Er darf den Fußball-Zweitligisten deshalb ablösefrei verlassen. Mehrheitsgesellschafter Martin Kind sagte am Wochenende öffentlich über ihn: "Wenn Zieler mich fragt, empfehle ich einen Wechsel. Bei uns wird er keine Chance mehr haben. Wir hätten ihn gar nicht verpflichten dürfen damals."

Update, 5. August, 9.20 Uhr: Markus Gisdol verlängert beim 1. FC Köln

Der 1. FC Köln und Trainer Markus Gisdol (50) haben sich vorzeitig auf eine Vertragsverlängerung bis 2023 geeinigt.

Das teilte der Verein am Mittwoch mit.

"Unser Ziel ist es, den 1. FC Köln in der Bundesliga zu etablieren. Entscheidende Voraussetzung dafür ist ein Team, das kompetent und vertrauensvoll zusammenarbeitet und hinter unserem Weg steht. Genau das gilt für Markus, er ist ein wichtiger Teil davon", teilte FC-Geschäftsführer Horst Heldt (50) mit.

Update, 4. August, 14.32 Uhr: Jens Castrop bekommt Vertrag

FC-Geschäftsführer Hort Heldt (50) gibt Jungspund Jens Castrop Profivertrag. (Archivfoto)
FC-Geschäftsführer Hort Heldt (50) gibt Jungspund Jens Castrop Profivertrag. (Archivfoto)  © Uwe Anspach/dpa

Der 1. FC Köln hat das erst 17 Jahre alte Talent Jens Castrop langfristig gebunden. Wie der Fußball-Bundesligist am Dienstag bekanntgab, unterschrieb der Mittelfeldspieler einen Vertrag bis 2023.

Er soll die Saison-Vorbereitung mit dem Profi-Team von Cheftrainer Markus Gisdol absolvieren. 

Der Junioren-Nationalspieler spielt seit 2015 für den FC und kam in der vergangenen Saison 19 Mal in der U17-Bundesliga West zum Einsatz. 

"Jens ist ein sehr ehrgeiziger Spieler, der sich auf dem Platz nicht nur mit Präsenz und einer extrem starken Dynamik auszeichnet, sondern auch mit einem extrem starken Willen", sagte FC-Geschäftsführer Horst Heldt (50).

Update, 3. August, 9.43 Uhr: Cordoba lehnt erstes Angebot zur Vertragsverlängerung ab

Jhon Cordoba (27) hat laut "Kicker" ein erstes Angebot für eine Vertragsverlängerung beim 1. FC abgelehnt.

Nach aktuellem Stand läuft der Vertrag des Kolumbianers noch bis Sommer 2021. Köln will den 27-Jährigen aber offenbar auch darüber hinaus behalten.

Das Angebot scheiterte nach "Kicker"-Informationen von Seiten des Stürmers an der Dotierung. Dennoch seien es "gute Gespräche" gewesen, wie Geschäftsführer Horst Heldt (50) gesagt haben soll.

Jhon Cordobas (27) Vertrag beim 1. FC Köln läuft im Sommer 2021 aus. (Archivfoto)
Jhon Cordobas (27) Vertrag beim 1. FC Köln läuft im Sommer 2021 aus. (Archivfoto)  © Thilo Schmuelgen/Reuters-Pool/dpa

Update, 2. August, 13.07 Uhr: Toni Leistner muss Köln verlassen

Es hatte sich schon angekündigt, jetzt steht es fest: Über Social Media bestätigten der Verein sowie Toni Leistner (29) den Abgang vom 1. FC Köln.

Der Innenverteidiger war zum Jahresbeginn als Ausleihe vom englischen Zweitligisten Queens Park Rangers nach Köln gewechselt und kam dort im Laufe der Bundesliga-Rückrunde insgesamt 13 Mal zum Einsatz.

Nachdem der Leih-Vertrag im Juni ausgelaufen war, hatte Leistner die Hoffnung auf eine Übernahme gehegt. Der FC erteilte dem 29-Jährigen nun aber eine Absage.

"Wir haben im Verlauf der letzten Woche mit Toni gesprochen und ihm gesagt, dass wir derzeit ein Überangebot an Innenverteidigern haben und nicht noch einen weiteren verpflichten können. Wir wollen mit maximal vier Innenverteidigern arbeiten und nicht mit fünf, sechs oder sieben. Wir konnten keine verbindliche Zusage machen und haben Toni daher mitgeteilt, dass es sinnvoll ist, jetzt andere Optionen zu prüfen", sagte FC-Sportchef Horst Heldt am Sonntag der "Bild".

Update, 29. Juli, 13.40 Uhr: FC verleiht Bisseck an Guimaraes

Der 1. FC Köln verleiht Innenverteidiger Yann Aurel Bisseck (19) für zwei Jahre an den portugiesischen Erstligisten Vitoria SC Guimaraes. Der Verein erhält zudem eine Kaufoption. Gleichzeitig wurde der Vertrag beim 1. FC Köln bis 2023 verlängert.

"Das ist eine gute Lösung für beide Seiten. Bei Guimaraes hat Yann die Chance, sich auf längerfristig hohem Niveau weiterzuentwickeln und Spielpraxis zu sammeln. Das ist für seine nächsten Schritte im Profifußball ganz wichtig", sagte FC-Sportdirektor Horst Heldt zu dem Transfer.

Yann Aurel Bisseck debütierte im Alter von 16 Jahren für Köln in der Bundesliga. Zuletzt wurde der 19-Jährige bereits nach Holstein Kiel und an Roda JC Kerkrade verliehen.

Update, 29. Juli, 11 Uhr: Leistner warten auf Zeichen vom FC

Toni Leistner (29) würde gern beim 1. FC Köln bleiben.
Toni Leistner (29) würde gern beim 1. FC Köln bleiben.  © Ronald Wittek/epa-Pool/dpa

Leihspieler Toni Leistner wartet nach seinem klaren Bekenntnis zum 1. FC Köln auf ein Zeichen des Fußball-Bundesligisten. 

"Ich möchte gerne beim FC bleiben. Das habe ich immer wieder betont. Aber ewig kann ich nicht auf eine Zusage von Köln warten, da muss ich auch an mich und meine Familie denken", sagte der Innenverteidiger der "Bild": "Wenn ein anderes Angebot kommt, das zu 100 Prozent passt, würde ich woanders zusagen."

Es habe bereits vor einigen Wochen "eine Übereinkunft" gegeben, sagte der 29-Jährige: "Ich habe aber seitdem nichts mehr vom FC gehört." 

Er beobachte den Markt weiter, erklärte Leistner: "Stand jetzt trainiere ich ab dem 12. August erst mal wieder bei Queens Park. Meine Zukunft sehe ich dort eher nicht." Beim englischen Zweitligisten hat er noch einen Vertrag bis 2021.

Auch der FC hatte grundsätzlich Interesse an einer Weiterverpflichtung Leistners gezeigt, der in der Rückrunde 13 Einsätze absolvierte. Allerdings haben die Kölner noch nicht wie gewünscht Spieler verkaufen oder verleihen können und deshalb noch keinen externen Zugang für die neue Saison verpflichtet.

Titelfoto: 1. FC Köln/Thomas Fähnrich/pr

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