1. FC Köln: Warum der Transfer von Max Kruse nicht klappte

Köln – Am Sonntag (18 Uhr) trifft der 1. FC Köln auf den 1. FC Union Berlin mit Max Kruse (32). Den 32-Jährigen hätte der FC im Sommer gern auch selbst verpflichtet.

Max Kruse (32) bei seiner Vorstellung als Neuzugang des 1. FC Union Berlin im August 2020.
Max Kruse (32) bei seiner Vorstellung als Neuzugang des 1. FC Union Berlin im August 2020.  © Annette Riedl/dpa-Zentralbild/dpa

Als Nachfolger für Mark Uth (29) hatten die Kölner auch Kruse auf dem Zettel, wie die Bild berichtete.

Es habe sogar ein entsprechendes Treffen mit Trainer Markus Gisdol (51) in Köln gegeben.

Aber es gab auch ein großes Problem: Zwar wollte Kruse zurück in die Bundesliga, aber damals war seine Vertragssituation nach der Kündigung bei Fenerbahce noch ungeklärt.

Der 1. FC Köln ließ den Fall durch Juristen prüfen und entschied sich dann gegen eine Verpflichtung.

Damals scheute man das Risiko wohl auch aufgrund der negativen Erfahrungen bei der Rückkehr von Anthony Modeste (32). Der Franzose hatte wegen eines Streits mit seinem Ex-Verein monatelang auf seine Spielberechtigung warten müssen.

Im Nachhinein dürfte man die Bewertung im Fall Kruse am Geißbockheim bereuen. Denn mit bisher drei Toren und fünf Vorlagen hat sich der erfahrene Mittelfeldspieler als Volltreffer für die Berliner erwiesen.

Köln holte für etwa sechs Millionen Euro Ondrej Duda (25) aus Berlin. Dessen Zwischenbilanz fällt mit einem Tor und einer Vorlage bisher deutlich schlechter aus. Im Falle eines Kölner Erfolgs am Sonntag dürften diese Zahlen allerdings relativ egal sein.

Titelfoto: Annette Riedl/dpa-Zentralbild/dpa

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